Dieses Bild hat mich irritiert. Warum? Das erkläre ich im folgenden Kommentar, den ich für Antenne Düsseldorf gemacht habe. Hier das Skript:
Bei meiner Zeitungslektüre staunte ich nicht schlecht. Ludwig Hillesheim, Konrad Richter und Anne und Erich Jeschkowski schauen mich besorgt an. Sie haben sich vor einer Häuserfront ablichten lassen. Das lässt mich ratlos zurück. In der Zeitung sehe ich das bunte Foto – darunter ihre Namen und Gesichter. Aber moment. Sind das nicht die Düsseldorfer, die gegen das Ablichten genau dieser Häuser sind? Die haben sich also für die Zeitung fotografieren lassen. Jetzt kann ich mir über den Umweg Zeitung also vorstellen, wie Google-Street-View-Gegner so wohnen. Das zeigt wie widersprüchlich diese Debatte um Google Street View ist. Einige spotten im Internet, sie sei gar heuchlerisch. Ausländische Medien kommentieren die Sorge vor Google Street View als “German Angst”. Meine Vermutung ist: Bestimmt haben nicht alle, die jetzt einen Widerspruch bei Google einreichen wollen, den Panoramadienst überhaupt einmal selbst ausprobiert. Regionen in anderen Ländern sind längst freigeschaltet. Ich hoffe, dass die Debatte versachlicht wird, und dass sich jeder informiert worum es geht. Schließlich ist Aufklärung eine Errungenschaft unseres Zeitalters. Torsten Krauel kommentierte in der WELT so: “Street View ist die Landkarte der Zukunft. Wer sie verfälscht, wird dastehen wie die unglücklichen Städter, die zu spät ihre mittelalterlichen Stadtmauern abrissen. Weil sie so viel Angst vor Räubern hatten, verpassten sie die offene Zukunft.”
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WordPress 3.0 ist da – hier ein Video mit den neuen Funktionien. Ich habe es zum Test hier im Blog installiert – und das hat wunderbar reibungslos geklappt.
StreetView würde von allen Deutschen akzeptiert, wenn Google behauptete, es handle sich um den Wettbewerb, wer den schönsten Vorgarten habe
- Herr haekelschwein bei Twitter.
Wir haben im Sender mal geschaut, wie aktiv die Radiosender in NRW bei Facebook sind und wieviele Fans damit erreicht werden. Ich dachte, unsere kleine Turnschuh-Marktforschung kann ich mit euch hier im Blog teilen. Die Zahlen verändern sich natürlich ständig, wir haben diese hier rund um den Monatswechsel aufgeschrieben und dabei alle Wellen berücksichtigt, die per UKW in NRW ausstrahlen (nicht einstrahlen). Ich hoffe, wir haben keinen Sender vergessen – ansonsten freue ich mich über einen Hinweis in den Kommentaren. Hier sind die NRW-Facebook-Funk-Charts:
Bei der re-publica 2010 begeisterte mich ja der Talk Playful Cities von Igor und Johannes. Das Interesse der Jungs am Thema Stadt kann man wunderbar im Blog Cognitive Cities ablesen. Jetzt beläßt es das Team hinter Cognitive Cities aber nicht nur beim Bloggen – seit heute ist es auch offiziell: Im Herbst wird es eine Konferenz geben! Wie spannend! Hier ist die offizielle Ankündigung:
The projections tell us that our planet will resemble some very familiar fictional fantasies: 75% of the global population will be living by 2050 in cities or mega cities. Between slums and mass poverty on one hand and eco-sustainable living on the other hand, there will be both tough problems to solve and exciting visions to realize. We are at a point in time where the paths are set for the future of cities.
The Cognitive Cities Conference wants to pick up the vibrant global conversation about the future of cities and bring it to Germany. By bringing bright minds with different perspectives together, it is our ambition to enable not only an in-depth exchange about the current state of affairs, but also to foster new projects.
We believe that collaboration and diversity lead to the best results. We see the Cognitive Cities Conference as a platform for exchange and mutual inspiration and invite urban planners, designers, technology geeks, environmental experts, public officials, urban gardening enthusiasts and cultural influencers to be part of the conversation. We can only make our cities more liveable if we work together to improve them.
The format of the conference will be a combination of lightning talks and workshop style sessions. Participants will share ideas, thoughts and challenges based on their diverse backgrounds, thus presenting different perspectives and approaches to the challenges we share. We are planning a one track only event, with the option for break-out sessions at any time.
We believe that diversity is essential for mutual inspiration. Cognitive Cities is aimed at designers, architects, futurists, urban planners, web geeks, activists, urban dwellers, you name it. If you are interested in the future of your city, you are most welcome.
Ich habe nochmal für Flattr.com vier Einladungen bekommen. Wie auch beim letzten Mal, gebe ich die Invites gerne an euch weiter! Einfach in den Kommentaren melden oder eine E-Mail schreiben …
Ich habe für Flattr.com vier Einladungen bekommen. Das soziale Mikropaymentsystem war ja in den letzten Tagen öfters Thema hier im Blog. Die Invites gebe ich gerne an euch weiter! Einfach in den Kommentaren melden oder eine E-Mail schreiben …
Mein Linktipp des Tages: World Wide Wagner! Das ist die neue Homepage vom Kollegen Jörg Wagner, bei der ich ein wenig Unterstützung geleistet habe. Dort stellt er seine Arbeiten vor und er veröffentlicht auch die Ausgaben von seinem Radio Eins Medienmagazin.
Es gibt Infos zu den einzelnen Themen in den jeweiligen Sendungen, und was ich gut finde: Man kann sogar die Beiträge einzeln direkt abrufen. Ich glaube das ist ein guter Weg, um eine Sendung online einzubinden, anstatt ausschließlich komplett am Stück anzubieten. Dann können Besucher direkt den Beitrag ansteuern, den sie gerne hören möchten. Wahrscheinlich haben die Hörer, die die Sendung komplett hören möchten, eh den Podcast abonniert. Besucher, die eher visuell unterwegs sind, können so aber trotzdem die vielen Inhalte erfassen und dann ggf. doch gezielt in ein Thema reinhören, das sie interessiert.
Ich seh schon – wir müssen auch dringend mit Was mit Medien unsere Webseite anpacken, wenn ich das so sehe
Ich teste ja gerade mit Begeisterung (und bin in Erwartung der baldigen Ernüchterung) das soziale Micropaymentsystem Flattr. Bei mir ist es hier und hier im Einsatz. (Lesetipp: Felix Schwenzels Flattr-Fazit nach seinem ersten Monat) Eine Frage beschäftigt mich aber: Was passiert, wenn das erste große Medium einsteigt. Sagen wir: Was passiert, wenn Spiegel Online Flattr in seine Artikel integrieren würde. Würden die kleinen Anbieter profitieren (weil mehr Leute Flattr kennen lernen) oder würden sie abgestraft (weil nur Spiegel Online die Masse des Geldes zu sich ziehen würde)? Was meint ihr?
Update: Auf Wunsch von Sachar hier mein Flattr-Button für dieses Blogposting
Google beginnt heute damit, bei vielen Nutzern in Europa ein neues Design einzusetzen. Spannend! So gilt das Google Design als zeitlos und bewährt. Hier und da hat man ja schon mitbekommen, dass “unter der Haube” kräftig gewerkelt wurde. Jetzt ist aber Design an der Reihe gewesen. Marissa Mayer hat die Änderungen im Google-Blog vorgestellt (auch im deutschen Blog lesbar) und sogar von einer Metamorphose im Frühling gesprochen. Schauen wir doch einmal auf die wichtigsten Änderungen:
1.) Das Logo!
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Der Schatten ist weniger ausgeprägt, die Farben wirken stärker, frischer und irgendwie dreidimensionaler.
2.) Die Startseite
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Mein Fazit: Die neue Startseite wirkt freundlicher und moderner!
3.) Die Suchergebnisse
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4.) Überarbeitete Sidebar mit den Suchfiltern!
Die neue Sidebar lässt sich in drei Bereiche teilen. Im ersten Bereich werden ab sofort die verschiedenen Suchtypen angeboten, die am Relevantesten zum Stichwort sind. Im Seitenkopf wurden bisher die Bilder-, Video-, Nachrichten- und Co-Suche verläßlich an der gleichen Position angeboten – jetzt werden links die wichtigsten Suchen zu dem Stichwort nach Relevanz sortiert angeboten. Der Suchtyp “Alles” listet die Ergebnisse wie gewohnt auf – so wird in dem Beispiel-Screenshot wird anschließend “Video” und “News” angeboten, da diese beiden Suchen relevante Ergbnisse liefern.
5.) Wie aktuell dürfen die Ergebnisse sein? Die Echtzeit-Suchfunktionen (u.A. für Facebook- und Twitter) gibt es ja schon eine kurze Zeit auch in Deutschland, der Mittelteil der Sidebar verfeinert aber noch einmal die Einstellungen der Suchergebnisse. Ich kann jetzt entscheiden, ob ich “alle” oder nur die “neusten” Ergebnisse sehen möchte.Ich kann aber auch zeitlich eingrenzen (Letzte 24 Stunden, Letzte Woche, Letzter Monat, Letzes Jahr, Beliebiger Zeitraum usw.).
6.) Mehr oder weniger Shopping?
In der Sidebar kann ich nun auch entscheiden, ob mehr oder weniger Shoppingseiten in den Suchergebnissen berücksichtig werden.
7.) Das Wunderrad
Spannend sind ohne Frage die “ähnlichen Suchanfragen” die entsprechend zu meinem Suchbegriff vorgeschlagen werden. Die nun prominent eingebaute Funktion “Wonder Wheel” stellt die Suchergebnisse graphisch dar:
8.) Die Zeitleiste
Praktisch ist die neue Ansicht “Timeline” – hier werden die Ergebnisse nach Jahren sortiert und ich kann auch zu Beginn in einer praktischen Graphik sehen, wie häufig ein Suchbegriff über die Jahre in den Ergebnissen vorkommt:
9.) Die Farbsuche
Ich glaube, die Farbsuche an sich ist nicht neu – wohl aber der einfache Zugriff über die Sidebar. Ich kann jetzt Farbfilter setzen und bekomme nur die passenden Fotos angezeigt. Verrückt!
10.) Video
Google hat noch ein kurzes Video veröffentlicht, indem über die neusten Änderungen gesprochen wird.
Fazit
Ehrlich gesagt habe ich mit so einem “großen” Relaunch gar nicht gerechnet. Die einzelnen Funktionen haben mir in ihrer neuen Zusammensetzung beim ersten Blick sehr gut gefallen. Ich habe mich gefragt, warum mich so viel frischer Wind bei Google irritiert. Vielleicht hat Achim Schaffrinna vom designtagebuch recht: “Ob man ohne Bing im Rücken die Maßnahmen vorgenommen hätte?”
Irgendwie traurig. Sony hat jetzt den Tod der 3,5” Floppy-Diskette bekanntgegeben. Die Produktion endete schon im vergangenen Jahr und die letzte Charge wurde im letzten Monat verkauft. Zeit, etwas in Nostalgie zu schwelgen, denn das war der Datenträger meiner Kindheit. Es gab zu Hause Ärger, wenn man fremde Disketten aus der Schule einfach in den Computer gesteckt hat und es gab großen “Spaß”, wenn man etwas suchte, aber die Beschriftung nicht stimmte oder gar komplett fehlte. Ach ja. An Spotlight war noch nicht zu denken. Ich habe einmal ausgerechnet, wieviele Disketten wir heute bräuchten, um Daten abzuspeichern, mit denen wir Tag für Tag hantieren.
Einmal das eBook Meconomy speichern: 1 Diskette
Ein Foto mit meiner Digitalkamera speichern: 3 Disketten
Ein Song aus dem iTunes-Store (OMG von Usher, Nr. 1 im US-Store) speichern: 7 Disketten
Doodle Jump App für das iPhone speichern: 7 Disketten
Eine Podcast-Episode Bits und So speichern: 48 Disketten
Eine Folge 30 Rock im Standartformat speichern: 212 Disketten
Eine Folge Lost in HD speichern: 798 Disketten
Eine Star Wars DVD speichern: 3.438 Disketten
Einmal die Wikipedia speichern: 10.240 Disketten
Wer noch etwas in Erinnerungen schwelgen möchte: Bei Flickr gibt es eine Floppy Retrospektive.