Bei der re-publica 2010 begeisterte mich ja der Talk Playful Cities von Igor und Johannes. Das Interesse der Jungs am Thema Stadt kann man wunderbar im Blog Cognitive Cities ablesen. Jetzt beläßt es das Team hinter Cognitive Cities aber nicht nur beim Bloggen – seit heute ist es auch offiziell: Im Herbst wird es eine Konferenz geben! Wie spannend! Hier ist die offizielle Ankündigung:
The projections tell us that our planet will resemble some very familiar fictional fantasies: 75% of the global population will be living by 2050 in cities or mega cities. Between slums and mass poverty on one hand and eco-sustainable living on the other hand, there will be both tough problems to solve and exciting visions to realize. We are at a point in time where the paths are set for the future of cities.
The Cognitive Cities Conference wants to pick up the vibrant global conversation about the future of cities and bring it to Germany. By bringing bright minds with different perspectives together, it is our ambition to enable not only an in-depth exchange about the current state of affairs, but also to foster new projects.
We believe that collaboration and diversity lead to the best results. We see the Cognitive Cities Conference as a platform for exchange and mutual inspiration and invite urban planners, designers, technology geeks, environmental experts, public officials, urban gardening enthusiasts and cultural influencers to be part of the conversation. We can only make our cities more liveable if we work together to improve them.
The format of the conference will be a combination of lightning talks and workshop style sessions. Participants will share ideas, thoughts and challenges based on their diverse backgrounds, thus presenting different perspectives and approaches to the challenges we share. We are planning a one track only event, with the option for break-out sessions at any time.
We believe that diversity is essential for mutual inspiration. Cognitive Cities is aimed at designers, architects, futurists, urban planners, web geeks, activists, urban dwellers, you name it. If you are interested in the future of your city, you are most welcome.
Ich möchte euch hier eine E-Mail aus meiner Inbox auslegen, einmal weil es ein neues Projekt von Björn Brückerhoff ist und weil auch eine virtuelle Ausstellung von Sarah Bernhard gezeigt wird:
Liebe Leserinnen und Leser,
Neue Gegenwart hat einen Ableger bekommen: Neue Gegenwart Contemporary.
Neue Gegenwart Contemporary ist ein neuer Ausstellungsort im Netz für Fotografie,
Malerei, Film, Videokunst – aber auch für Editorial- und Produktdesign der Gegenwart.
Als Debüt zeigt Neue Gegenwart Contemporary vom 10.05. bis 25.07.2010 die Ausstellung
Alle Werke, die in Neue Gegenwart Contemporary ausgestellt werden, sind nur im Ausstellungszeitraum zu sehen.
Sie können sich auf mehreren Kanälen über neue Ausstellungen und das Magazin Neue Gegenwart informieren lassen,
zum Beispiel per E-Mail, RSS-Feed, Tumblr oder über die Facebook-Seite der Neuen Gegenwart: Facebook | RSS-Feed | Tumblr
Viel Spaß mit Neue Gegenwart Contemporary wünscht Ihnen
Björn Brückerhoff
Mich beschäftigt gerade das neue Buch von Markus Albers: Meconomy – wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden – und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen (Affil.-Link zur Homepage). Einmal, der der Journalist sich mit einer neuen Arbeitsweise beschäftigt, die mir auch nahe steht, sich dabei bei mir aber eher so ergeben hat, als dass ich diese bewußt gewählt habe. Markus Albers beschreib seine Meconomy so:
Wir machen unsere Hobbys zum Beruf und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir am glücklichsten und produktivsten sind. Wir müssen uns als Marke positionieren, ständig dazulernen und Dinge, die wir nicht gern tun, an Dienstleister in fernen Ländern auslagern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir selbstständiger denken und fühlen. Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten.
Es geht natürlich um Kreativ-Arbeit. Was Sascha Lobo und Holm Friebe in Wir nennen es Arbeit mit den Attitüden eines Popstars ausgeführt haben, hat Markus Albers fleißig und ordentlich für gleich- und anders- Denkende/Arbeitende aufgeschrieben. Er droht sogar mit Studien und Fallbeispielen.
Noch spannender wird sein Projekt dadurch, dass er sich mit dem Buchvertrieb auch tatsächlich neu erfindet. Er pfeifft auf einen Verlag. Er pfeifft auf den Buchdruck und die schicken Präsentationsflächen in den Buchhandlungen. Albers bringt seine Meconomy in Eigenregie heraus. Es gibt eine Iphone-App, ein PDF und eine digitale Versiom im Epup-Format. Er wollte nicht warten, bis Monate vergehen und der Verlag sein Buch herausbringt. Albers möchte, dass seine Thesen direkt diskutiert werden.
Ich finde seinen Schritt mutig und toll, bleibe aber auch noch skeptisch: Im Bett mit Notebook lesen? Auf dem kleinen Iphone-Bildschirm? Darüber werde ich mir noch Gedanken machen.
Derweil empfehle ich den Blick auf die offizielle Buchhomepage – das Buch gibt es (in allen Versionen) für 9,99 Euro zu kaufen: www.meconomy.me (Affil.-Link)
Ich habe ja schon gestern auf meinem Twitter-Account etwas durchblicken lassen: Es gibt ein neues Blog! Es heißt Mind the App! und dreht sich rund um die neue aufregende bunte App-Welt, die uns das Iphone beschert hat. Das Gruppenblog wird von Franziska, Jens, Thomas und mir befüllt.
Die Sommerpause ist zu Ende! Unser kleiner Medienpodcast “Was mit Medien” ist zurück. Am Donnerstag gibt es die erste neue Ausgabe und wir haben euch ein kleines Geschenk aus der Pause mitgebracht. Wir haben die Töne aus der Harald Schmidt Pressekonferenz zu seiner neuen Show zusammengesetzt und die Konferenz nach gespielt. Das Bonusmaterial könnt ihr im jepblog bei der Axel-Springer-Akademie nachhören. Dort gibt es die neue Episode zum Hören und Laden. Viel Spaß!
Zum Jahresende muss ich doch noch einmal 100 Prozent die beste Musik aus 2008 bloggen. Einfach um mein Image als Radiotyp zu pflegen und weil ich beim schlimmen Privatradio arbeite und weil diese Zusammenstellung einfach so überschön ist.* DJ Earworm hat die Jahrestop 25 der amerikanischen Billboard-Charts geklaut und daraus einen Mix erstellt. Da die deutsche Spitze der Charts pretty much the same ist, empfehle ich “United State of Pop 2008” als schönen musikalischen Rückblick auf das Jahr. Fast noch mehr als den Song bewundere ich das Video – denn das passt perfekt zum Sound. Das Video gibt es auch in einer Vollbildversion und bei Facebook; den Sound gibt es auch als MP3.
Interessant finde ich auch, was herausgekommen ist: Viel Atmosphäre im Weichspühlmodus. Im Pop hat sich genau die in den letzten Monaten wieder besonders eingeschaltet. Wer diesen Mix hört, weiß, was ich meine. Beispielhaft ist auch zurzeit Human von The Killers. Der Song perfektioniert den Gleichklang von Coldplay, nimmt eine Prise 80er, die Gesangsanmutung von Allein, Allein und lässt im Kopf das Bild von einer Kellerparty entstehen, bei der Pärchen nach einer Minute aufspringen um Discofox zu tanzen. Ich bin ja ein wenig froh, dass The Killers mit ihrem Album Day & Age jetzt was neues machen. Der “Somebody told me”-Stil lief doch in den letzten fünf Jahren bei allen Gitarren-Bands zur Genüge, oder? Das war gefühlt noch mehr Einheitsbrei als das, was beim 2008-Mix von DJ Earworm herausgekommen ist.
Der Holländer wird Japaner. Holländer nannten wir immer den Jan. Also den von Radio Q. Ich habe mit ihm ziemlich coole Zeiten in der Technikabteilung von Radio Q gehabt. Wir haben die in QIBS umgetauft, einfach wegen der Sache. QIBS steht für “Radio Q Information and Broadcasting Services”. Jetzt trennt Jan und mich Europa. Ich versuche mich in Florida bräunen zu lassen (hat in der ersten Woche noch nicht geklappt) und er ist nach Japan aufgebrochen. Dort wird er forschen. Und bloggen. Sein Blog möchte ich euch empfehlen. Dort können wir sehen, wie der Holländer japanisiert wird.
Ich habe letztens einen Newsletter von meiner Starbucks Filiale bekommen. Die Mitarbeiter haben darin ihr eigenes Blog beworben. Das hat mich erst verwundert, neugierig habe ich es mir angeschaut und jetzt bin ich nach einigen Wochen immer begeisterter von der Idee: Die Mitarbeiter haben aus eigener Power ein Blog bei Blogspot.com gestartet, in dem sie privat über ihre Filiale im Düsseldorfer Medienhafen (Grand Bateau) informieren.
Für alle Kaffeetrinker in Hafennähe ist dieses Blog Pflicht. Wer neugierig ist, wie sich ein Blog liest, was von einigen Mitarbeitern aus Eigeninitiative gestartet wird, sollte hier auch mal reinschauen. Denn: Das ist kein Firmenblog, aber mit der Zentrale abgesprochen. Ich wünsche beim Blog viel Erfolg!
Ich möchte euch das Blog von meinem alten Radio Q Kollegen Hendrik empfehlen. Seit einiger Zeit schreibt er den “Ohrensessel“. Das ist ein Blog rund um’s Radio – mit der schönen Aufforderung im Untertitel “hinsetzen und genießen”. Das möchte ich an euch weitergeben. Es gibt Hörtipps, Produktinformationen zu WLAN-Radios und Einblicke in die internationale UKW-Szene.
Ladies and Gentlemen, ich darf vorstellen: Mein neues Buch! Zusammen mit dem Kollegen Dennis Horn habe ich in den letzten Monaten kräftig in die Tastatur von meinem MacBook gehämmert. Das Buch heißt:
Mitmachen im Web 2.0. Das Blogger-Buch: So erstellen Sie Ihre eigenes Blog. So werden Sie erfolgreich in der Blogosphäre. So verdienen Sie Geld mit Google & Co.
Freunde dürfen aber auch Blogger-Buch sagen . Nachdem wir das Podcast-Buch vor fast zwei Jahren herausgebracht haben, gibt es jetzt den Quasi-Nachfolger, mit dem wir in die Welt der Weblogs abtauschen.
Das Buch richtet sich an alle, die etwas zu sagen haben – aber bisher noch nicht zum Blogger geworden sind. Wir erklären die Blogosphäre und zeigen Schritt für Schritt wie das Einrichten eines eigenen Blogs funktioniert.
Das Blogger-Buch gibt es auch bei Amazon zu kaufen – wir haben auch ganz frisch eine eigene Webseite ins Netz gestellt – www.blogger-buch.de.
Ich will aber noch die Gelegenheit nutzen, um etwas aus dem Nähkästchen zu plaudern. [Weiterlesen…]
Ich muß euch einen Kinofilm empfehlen: Willkommen bei den Sch’tis. Okay Tschugegeben, die Schprase ischt etwasch ungewöhnlis, aber das söne ischt: Ich habe schelten scho gelast im Kino! Dasch war mir son fascht unheimlis.
Die Geschichte geht so: Philippe Abrams ist Direktor einer Postfiliale in Südfrankreich. Aus Liebe zu seiner Frau möchte er sich an’s Meer versetzen lassen; doch hierbei schummelt er und fliegt auf. Deswegen wird er in den Norden strafversetzt. [Weiterlesen…]