DLD Conference

fiene & mein #dld11 tweetbuch

Ich muß schon sagen, das ist unheimlich nett, was die VISDP da über mich geschrieben hat.

Dabri war das auch ein kleines Experiment, was ich da unter @fienelive betrieben habe. Erinnert ihr euch noch an meine Umfrage? Ich würde sagen: Mission erfüllt – das nächste Event kann gerne kommen.

Und weil es bisher so schön war, habe ich hier die DLD noch einmal zum “Nachscrollen” – hier sind die gesammelten Tweets von @fienelive rund um die DLD.

Gleich geht es los nach München, zur DLD 2011 #dld
@fienelive
Daniel Fiene Live

In Unterföhring gibt es eine Beta-Straße! Hier will ich meine Herbst-Residenz bauen.
@fienelive
Daniel Fiene Live

David Kirkpatrick and his Publisher are presenting the german Version of "der Facebook Effekt" #dld http://twitpic.com/3sn9p0
@fienelive
Daniel Fiene Live

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0 comments29. January 2011 at 14:20

fiene & mit video podcasten

Die Konferenz ist zu Ende! Es fehlt noch ein Tagespodcast. Diesmal als Video (danke, Videopunk!) mit der unglaublich tollen Mercedes Bunz und dem über kreativen Gabe McIntyre. Herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit.

3 comments26. January 2011 at 20:02

fiene & dld-impressionen reloaded

James Murdoch und Kai Diekmann.

James Murdoch.

Die Lunchtüte.

Eric Schmidt.

Die Crew.

Auf Wiedersehen.

0 comments25. January 2011 at 18:00

fiene & dld-conference day 3

Greg Harper (Gadgetoff) zeigt Gadgets, Gadgets, Gadgets. Ich komme mir wie in eine QVC-Verkaufsshow vor – ohne Haarspray, aber für Geeks. Ich liebe es! Schaut euch später das Video an.

Pete Cashmore (Mashable.com) Facebook und Twitter sind für seine Seite mächtige Distributionstools – aber auch vor allem, da “Publisher” zur Zielgruppe von mashable.com gehören. Das größte Problem vieler großer Marken sei es, dass sie weder ein Gesicht noch Emotionen haben.

Joe Penna (MysteryGuitarMan) weiß aus seinem Youtube-Star-Dasein, dass die Leute sich nach Menschlichkeit sehnen.

Jeff Pulver (pulver.com) plant im Frühjahr eine 140 Characters Konferenz in Berlin. Marken müssen heute “zuhören”, denn wenn sie das nicht machen, macht es die Konkurrenz. “Every company should not only have a Chief Marketing Officer, they should have a Chief Listening Officer.”

Rick Marini (BranchOut) seine Firma wertet die Verbindungen unter Facebook-Freunden aus, um Job-Möglichkeiten auszuwerten.

Amit Shafrir (Badoo) bei seiner Firma geht es um den inversen Social-Graph. Das heißt, hier trifft man nicht Leute, die man kennt, sondern die man nicht kennt. Von Anfang an haben er und seine Leute auf die Reviews der App bei Facebook reagiert und alle Leute angeschrieben, die nur eine durchschnittlicher oder schlechte Bewertung abgegeben haben. Sie wollten wissen, was sie besser machen können. Heute hat die App eine sehr gute Bewertung, dieses Engagement zahle sich aus.

Matthew Bishop (The Economist) geht davon aus, dass wir heute eine andere Blase erleben, als bei der DotComBlase. Im Valley gibt es aber auch noch eine andere Blase: Google und Facebook befinden sich im Anstellungskampf um die besten Köpfe. Die zurzeit gehalten Gehälter könnte man als weitere Blase bezeichnen.

James Murdoch (News Corp.) kündigt an, dass The Daily in wenigen Wochen startet – “I hope”. Es seien die besten Journalisten engagiert. Es gebe viel Interesse, aber der Erfolg hängt aber nur vom Journalismus ab. Es soll wenig Agenturjournalismus, sondern viel “richtiger” Journalismus, mit Journalisten die raus gehen und Geschichten recherchieren. Er ist gespannt, wie sich der wöchentliche Aborhythmus auf das Produkt auswirkt. Das Abo kostet 9,99 $ pro Woche. 126 Journalisten wurden für das Projekt engagiert. News Corp. erhält das meiste Geld aus dem TV-Geschäft. Das klassische Zeitungsgeschäft macht ungefähr 15 Prozent aus. Auch wenn die Kosten für den digitalen Vertrieb sinken und die für Print steigen, hat “The Sun” ein Rekord-Quartel hinter sich. So viele Exemplare und Anzeigen wie noch nie. Der Tod von Print sieht anders aus. Die Investition in Sky Deutschland ist auf viele Jahre angelegt. Beim Thema Pay-Wall-Erfolg schweigt James Murdoch lieber. Bei den unterschiedlichen Produkten würden zurzeit verschiedene Bezahl-Strategien ausprobiert. Jedes Produkt benötige auch ein individuelles Bezahlmodell.

Kai Diekmann (BILD) hat heute Morgen den DoodleJump-Highscore von seinem Sohn geknackt.

Das werde ich mir noch hinterher als Video anschauen: Trip Adler (Scribd), Marco Arment (Instapaper), Sam Mandel (TweetDeck) und Patrick Wölke (Burda Media Innovation Lab ) sprechen mit  Jochen Wegner (mag10) über Content Strategies.

Jason Calacanis (Mahalo) hat mit Mahalo festgestellt, dass es manchmal Phasen gibt, in denen man nicht mehr wächst. Dann stellt man manchmal fest, dass die eigene Idee nicht mehr gebraucht wird. “Love the Pivot” ist sein Thema. Kara Swisher sagt, dass pivoting das Entlassen von Leuten bedeutet. Jason sagt, dass pivoting eher bedeutet, dass auch die zweite Idee richtig gut sein kann. Nintendo hat erst Spielkarten produziert, Nokia Gummistiefel und Twitter war im Podcastgeschäft tätig. Früher war mahalo.com eine Webseite, die Content aggregiert hat. Heute ist es eine Webseite, auf der Leute die unterschiedlichsten Sachen lernen können.

Troy Carter (Coalition Media Group und Lady Gaga Manager) genießt das digitale Zeitalter, da die Künstler nun neue Möglichkeiten haben. Michael Jackson konnte Facebook noch nicht richtig für sich nutzen und die Beatles Twitter erst recht nicht. Die Möglichkeiten sind jetzt da. Trotzdem ist der persönliche Kontakt weiter wichtig. Lady Gaga schreibt ihre Twitter-Nachrichten selbst (wobei sein “Yes” eher ein “Ye-es” anstelle eines “Yes!” war). Troy Carter hat aber selbst keinen Facebook-Account. Wandel bei den Musikvideos: Früher haben die Sender entschieden, was gespielt wurde – heute entscheiden es die Zuschauer. Da frage ich mich: Ist die Zahl der Youtube-Views als Währung wichtiger als die Zahl der verkauften Alben?

Eric Schmidt (Google) kündigt an, dass Google in Europa 1.000 weitere Stellen schaffen wird. Seine Vision: Das Smartphone ist DAS Gerät in unserer Zeit. Jeder nutzt es. Beispiel: Für Kinder gibt es heute nur zwei Stadien. Entweder sie schlafen, oder sie sind online. Sein Tipp: “Whatever you do, do mobile first.” Das machen junge Firmen heute schon. Sie konzentrieren sich erst auf die mobile Anwendung. Geräte ohne Internetanschluss sind heute kaum interessant. Aber, wir brauchen Bandbreite auf dem Handy! Von den mobilen Geräten kommen wir jetzt zum Cloud-Computing. Es wird oft unterschätzt, was für eine enorme Serverinfrastruktur dahinter steckt. Seine Vision bezeichnet er mit “Augmented Humanity”, da Computer heute digitale Sensoren ermöglichen, die wir nicht haben. Google will hauptsächlich uns Zeit zurückgeben. So haben kleine Änderungen einen großen Einfluss auf das Zeitbudget der Nutzer (wie zum Beispiel die Instant-Suchergebnisse). “If you know more about person, can give better service”, aber ihm sei wichtig: Das dürfe nur mit der expliziten Zustimmung der Nutzer geschehen. Imagine a future: Where you don’t forget anything (Computer remember help you – with your permission); Where Computer can predict where you meet your friends (with your permission); Where you are never lonley (you’re allways connected to your friends); Where you are never bored; Where we can suggest what you can do next based on a world calender (with your permission); Where Computers drive your car (with your permission; ‘It’s amazing they let humans drive cars. These things are dangerous!”); Where this is not a vision for the elite, it is accessable to all persons on earth.

0 comments25. January 2011 at 13:18

fiene & dld-party

Neben Duffy trat auch Coco Summer (die Tochter von Sting) auf der DLD-Party auf. Die Geschichte, wie ich mich mit Eric Schmidt an der Garderobe unterhielt, erzähle ich euch ein anderes Mal, denn erst muß ich euch ein Foto zeigen, wer auch da war (konnte ich so gerade noch am roten Teppich erwischen) – unglaublich, oder?!

0 comments25. January 2011 at 10:05

fiene & daniel domscheit-berg über openleaks und rote socken und sein buch inside wikileaks

Diese roten Socken gehören zu Daniel Domscheit-Berg. Er gehörte zu Wikileaks und jetzt gehört er zum Team, das OpenLeaks auf die Beine stellt. Was es mit seinen roten Socken (und die einiger anderer DLD-Speaker) auf sich hat, hat er Richard Gutjahr im Videointerview erklärt, welches ich auch für “Was mit Medien” begleitet habe. Die wunderbare Videofassung gibt es jetzt in Richards Blog – die längere Audiofassung gibt es in der nächsten Ausgabe vom Was mit Medien-Podcast.

0 comments25. January 2011 at 09:22

fiene & dld-conference day 2 (a.l.)

Daniel Domscheit-Berg (OpenLeaks) Transparency hat nichts mit Social Media zu tun, oder dass man seine Privatsphäre aufgibt – es geht um Geheimnisse, die bewusst von der Allgemeinheit ferngehalten werden, aber wichtig für Entscheidungen sind. Das seien zwei unterschiedliche Qualitäten. Wikileaks wollte zu viel auf einmal sein. Es wollte zu viele Probleme lösen. OpenLeaks will Technologien anbieten, um Quellenschutz zu garantieren. Es soll nur ein Werkzeug sein. Gleichwohl muss es neutral und für alle zugänglich sein, da es ein mächtiges Werkzeug sein wird. In den nächsten Wochen wird es eine Testphase von OpenLeaks mit sechs Partnern geben.

Margit Wennmachers (Andreessen Horowitz) erklärt, dass neue Technik-Unternehmen heute anders kommunizieren müssen, als noch vor ein paar Jahren. Es gibt direktes Interesse – nicht nur von der Presse, sondern auch von der Öffentlichkeit. Journalisten würden aber immer noch eine wichtige Rolle spielen. Heute spielen Vertrauen und Beziehungen eine ganz wichtige Rolle, da “Embargos” (Sperrfristen?) im Social-Media-Zeitalter keine Rolle mehr spielen würden.

Brandee Barker (PR Expert, Ex-Facebook) berichtet, dass Facebook auch einen Lernprozess durchmachen musste und dass sie hart an sich arbeiten mussten, schneller zu reagieren (Beispiel: Einführung des Newsfeeds im Jahr 2006). Es sei falsch, dass einige denken, Mark Zuckerberg würde nicht auf die User hören. Mit jeder Kommunikationskrise sei man schneller geworden.

Brooke Hammerling (Brew Media Relations) hat eine Firma gegründet, die CEOs von kleinen Firmen begleitet und junge Unternehmen schult, damit sie auf diese schnelle Kommunikation eingestimmt sind. “Every employee is becoming a communication vehicle”. Unter Bloggern und Journalisten heißt es zu ihrem Bedauern oft, “erst veröffentlichen, dann korrigieren.” – Zu Krisen: “There is no hiding anymore.”

Kara Swisher (AllThingsD) ist eine großartige Moderatorin für Diskussionsrunden. Ausrufezeichen!

Randi Zuckerberg (Facebook) wäre gerne von Angelina Jolie im Kinofilm gespielt worden. Beispiel Tunesien: Auch wenn einige bei Facebook gerne Demokratien verteidigen würden, gilt der Hauptfocus immer der absoluten Sicherheit der Daten und Identität der Nutzer. Facebook will eine neutrale Plattform sein. Eigentlich wollten sie Naturkatastrophen durch die Statusupdates vorhersagen könne, stattdessen kümmern sich die Facebook-Entwickler und Stanford-Experten um Weltfrieden. Dabei wird geprüft, wieviele Freundschaften zwischen den Nutzern aus sich eigentlich feindlichen Gebieten entstehen (Israel / Palästina zum Beispiel).

Chris Hughes (Jumo) glaubt, dass soziale Netzwerke bei Naturkatastrophen eine immer wichtigere Rolle spielen. Regierungseinrichtungen würden die immer stärker einsetzen.

Ynon Kreiz (Endemol Group) sagt: “Social Media meets Television is the next big thing.” Aber die Technik läuft noch nicht rund, deswegen sollten sich die Jungen hinsetzen und was cooles in der Garage entwickeln.

Cary Levine (InTheMo) stellt sein Projekt vor. www.inthemo.com ist eine lokale Videosuchmaschine, die helfen soll, herauszufinden, was meine Freunde in verschiedenen Städten empfehlen. Gute Idee, klingt aber noch etwas abstrakt.

Darian Shirazi (FWIX) beschreibt seine Firma, als “the local information company.” fwix.com sieht wie ein spannender Aggregator für lokale Inhalte aus. Es gibt auch eine App. Diese zeigt, welche Inhalte im Umkreis von 50 Feet erstellt worden sind. What’s next? Seit heute gibt es einen Geo-Tagger, den man auf seiner Seite integrieren kann.

Funfacts:

  • Wörter, die im Englischen besser klingen: unboring / wrongdoing
  • Die PR-Damen aus dem Valley scheinen Journalisten von Zeit zu Zeit massieren. Ihr könnt mal Robert Scoble fragen.
  • a.l. = after lunch ;-)

0 comments24. January 2011 at 19:37

fiene & im presseraum podcasten

Wir Blogger müssen zusammenhalten. Das haben sich Richard Gutjahr (gutjahr.biz), Matthias Matussek (Matusseks Kulturtipp) und ich im Presseraum gedacht. Die zwei haben mich bei meiner Tageszusammen- fassung unterstützt und diesen Podcast aufgenommen:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

Am Ende des Tages waren wir alle ganz glücklich. Es gab Domscheit-Berg-Interviews. Ich hatte mein Handy wieder und Matthias Matussek zeigte sich von Groupon-Gründer Andrew Mason fasziniert. Ihn hat er auch gleich ganz investigativ für sein Videoblog in Beschlag genommen, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Achtet auf die nächsten Ausgaben von seinem Kulturtipp für seine DLD-Berichterstattung.

0 comments24. January 2011 at 18:43

fiene & dld-conference day 2 (b.l.)

Samir Arora (Glam Media) sieht die Fernsehlandschaft vor einem gewaltigen Wandel: Netflix hatte letztes Jahr 40% Marktanteil beim Livestream-TV: ”This revolution is a complete reprogramming of consumption by consumers. Consumer choose when & where.”

David Kirkpatrick (The Facebook Effect) ist zum fünften Mal auf der DLD und sagt, dass die Diskussion um den Werbewandel in diesem Jahr so zuversichtlich wie noch nie war.

Dan Rose (Facebook) erklärt, dass sie keine Pläne haben, die Like-Button-Technik zu nutzen, um Werbung auf anderen Seiten anzuzeigen. Die Werbung bleibt also vorerst im Netzwerk. “For a company like Zynga, Facebook is the best advertising platform because they are social, and so are we.” Vision für die Facebook-Plattform: “We are moving from information-web to moving to the social-web. We are moving from the wisdom of the crowds to the wisdom of friends.” Seit dem eine große deutsche Nachrichtenseite komplett auf die Facebook-Plugins setzt, konnte der Traffic von Facebook im letzten Jahr um 600% gesteigert werden. Er erwartet, dass jetzt auch verstärkt Geschäfte auf Facebook-Connect setzen. Amazon und eBay machen gerade ihre ersten Erfahrungen: “Interesting experiments at retail going on where the item that gets “Liked” the most goes on sale.” Facebook sieht sich immer noch als Start-Up.

Claus Zimmermann (Impossible Software) zeigt eine ziemlich beeindruckende Präsentation: Sie können in Videos in Echtzeit Werbeflächen erkennen und durch eigene Werbung ersetzen. Das kann ein Plakat sein, eine Liftfassäule oder ein Bild and er Wand. Die eigene Werbung kann eine Graphik oder gar ein Video sein.

Stefan Glänzer (White Bear Yard) ist begeistert von Flattr. Völlig zurecht. Er ist gespannt, was in den nächsten 3 – 5 Jahren in Berlin Mitte passiert, da dort gerade viele Hundert junge Menschen an spannenden technischen Entwicklungen arbeiten.

Lars Hinrichs (HackFwd) sagt innerhalb von drei Tagen bescheid, ob sie in ein Startup investieren. Wenn ja, dann beteiligen sie sich zu 27 %. Viele Startups hätten Angst, dass sie von Investoren über den Tisch gezogen werden. Hinrichs Firma würde aber nur nach Geeks schauen, die “disruptive” agieren. HackFwd veranstaltet vier Mal im Jahr Un-Konferenzen an coolen Orten (Mallorca).

Reshma Sohoni (Seedcamp) empfielt zum Beispiel den Blick auf das Österreichische Start-Up Garmz. Designer können ihre Entwürfe veröffentlichen und finden sich genügend Käufer, werden die produziert. Ich habe schon selbst bei Garmz eingekauft und muß sagen: Die hätten gestern auf dem Mode-Panel sitzen müssen!

Geoffrey West (Santa Fe Institute) vergleicht Städte mit Unternehmen – beides seien Ökosysteme. Aber warum sterben alle Formen, aber warum überleben alle Städte? Wenn man eine Stadt verdoppelt, dann verdoppeln sich alle guten aber auch schlechten Dinge. Je größer die Stadt, desto schneller sind selbst die Menschen zu Fuß unterwegs. Er sagt – alles skaliert: Seekühe, Tankstellen und Städte. Leider kam er zeitlich nicht mehr dazu zu erklären, warum Microsoft und Google “bald” sterben werden. Fienes Lesetipp: New York Times Artikel über Geoffrey West: A Physicist Solves the City (via Igor).

Martin Zimmermann (Daimler AG) das Auto von heute ist kein Statussymbol mehr. Es ist nur noch ein praktisches Gerät, um von A nach B zu kommen. Das Auto von Heute muss an einem Mobility-Netzwerk angeschlossen sein. Daimler experimentiert deswegen mit Car2Go (in Ulm und Austin/Texas).

Funfacts:

  • Die App-Szene wird 2 Mal so viel Geld verdienen, wie die Musik-Industrie in den nächsten drei Jahren.
  • Hier und da gibt es besorgte Kommentare von Investoren aus dem Valley. Sie fürchten eine Konkurrenzsituation mit Europa und Asien. Die neuen Tech-Firmen sind halt nicht mehr vor deren Haustüren – sie hoffen auf Partnerschaften.
  • Ich habe leider Marissa Mayer (Google) verpasst, da ich mein iPhone retten mußte. Das war sehr disruptive von meinem Apple-Produkt.
  • Das aktuelle US-Nummer-1-Album hat sich 44.000 Mal verkauft.
  • b.l.= before lunch ;)

0 comments24. January 2011 at 13:45

fiene & dld impressionen


David Kirkpatrick (links) befragt Dan Rose von Facebook (rechts)


“Die Stimmung ist gut”, die Mac-Book-Air-Guys – @gutjahr und @fienelive.

0 comments24. January 2011 at 10:43

fiene & am bloggertreffen podcasten

Die Bloggertreffen rund um die DLD sind ja schon fast Tradition. Klaus Eck & sein Team haben wieder ein tolles Event organisiert – vielen Dank!

Was bei einem Bloggertreffen ja richtig crazy ist: Podcasten! Weil es geht! Deswegen war ich zu Gast bei Daniel (Foto, links) und Tom (Foto, rechts). Wir haben eine Episode für deren Podcast Stammstrecke aufgenommen, der demnächst online geht.

Außerdem habe ich eine Tageszusammenfassung von der DLD zusammen mit Jenny Jung (arbeitet für die  C’n'B Convention und das Mediencluster NRW) und Jan Christe (von t3n.de) aufgenommen – viel Spass:

Audio clip: Adobe Flash Player (version 9 or above) is required to play this audio clip. Download the latest version here. You also need to have JavaScript enabled in your browser.

0 comments24. January 2011 at 02:08

fiene & dld-conference day 1

Arthur Sulzberger (The New York Times): “A NYT-article is tweeted every 4 seconds, we are adapting to social.” Deswegen konzentriert sich sein Konzern im Netz inzwischen stärker auf soziale Netzwerke als auf Suchmaschinen – die New York Times-Webseite ist jetzt genau 15 Jahre online.

Nikesh Arora (Google) erwartet einen spannenden Kampf zwischen dem offenen und dem geschlossenem Web. Sein Statement zu der Frage, ob er befürchtet, dass andere Player den Markt übernehmen werden: “Ich mache mir keine Sorgen über Leute die wir kennen. Ich mache mir Sorgen über Leute die ich nicht kenne – wie die zwei Leute in der Garage, die etwas Neues machen.”

Jim Breyer (ACCEL Partners) erwartet, dass sich Investoren in den nächsten zehn Jahren darauf einstellen müssen, dass die großen Webfirmen künftig verstärkt nicht mehr aus den USA kommen. Seine Firma wird in diesem Jahr 100 Millionen US-Dollar im mobilen Markt investieren. US-Investoren können wohl erst in zehn Jahren den Zugang zum chinesischem Internet-Markt schaffen.

Paul-Bernhard Kallen (Hubert Burda Media) sagt, dass Medienhäuser immer auf die Strategien der Technologiefirmen reagieren müssen und ggf. die eigenen Geschäftsmodelle anpassen. Es sei aber alles andere als einfach, die Strategien der nächsten fünf Jahre festzustellen.

Kara Swisher (All Things D) erwartet, dass die Tablets in diesem Jahr noch stärker akzeptiert werden. Spätestens, wenn die Android-Version 3.0 Honeycomb erscheint. Fienes Tipp: “Blättert” bei Youtube durch die Honeycomb-Videos, wie hier oder hier.

Corinne Hunt (Designer) berichtet vom Potlatch. Auf der einen Seite ist das ein komplexes Wirtschaftssystem, auf der anderen Seite ist es eine traditionelle Zeremonie, um Objekte zu tauschen. Mehr Infos gibt es im Wikipedia-Eintrag. Auch heute gibt es noch Potlatch-Zeremonien und die werden über Social-Media angekündigt. Sie sagt, dass sich ihre Ethnie sehr schnell in den sozialen Medien zurechtgefunden hat, da das Prinzip des “Teilens” gelernt sei. Zum Potlatch gibt es auch eine Ausstellung in Kanada und in der Staatlichen Kunstsammlung Dresden.

Paulo Coelho (Author) hat sich entschieden, seine Bücher nur noch über Facebook und Twitter zu vermarkten. Er verzichtet auf klassische Interviews, das sie ihn meistens langweilen. Er hat seinen größten Erfolg seit fünf Jahren gelandet. “Who needs Media?“, fragt Jeff Jarvis.

Sean Parker (The Founders Fund) bezeichnet sein Alter-Ego im Kinofilm “The Social Network” als “Den Typen, der von Justin Timberlake gespielt wurde und zufällig meinen Namen trägt.” Er wünscht sich aber, dass sein echtes Leben so aufregend wäre, wie das im Film – im echten Silicon Valley gebe es keine Victoria-Secret-Models.

Natalie Massenet (Net-A-Porter) gewinnt den Aenna Burda Award “for creative leadership” in diesem Jahr – vor allem für ihren Net-A-Porter-Shop. Die Kundinnen geben auf dieser Webseite im Schnitt 1.000 Dollar aus. Demnächst folgt der Shop  für Männer. Passt auf eure Konten auf!

Hip Hop gefällig? Schaut euch die Jungs Jolly Jay & H-to-O an! Super!

Georges Whitesides (Virgin Galactic) will die Raumfahrt für die gesamte Menschheit öffnen. Deswegen entwickeln sie gerade bezahlbare Methoden. 2012 will Virgin Galactic die ersten Menschen ins All fliegen. Kommerzielle Weltraumflüge also nun zum Greifen nah?

Eric Anderson (Space Adventures) sagt, dass es mehr Milliardäre gibt, als Menschen, die es in den Weltraum geschafft haben. Bisher gab es nur 500 Menschen im Weltraum.

Daniel Simon (TRON Designer) erinnert noch mal daran, dass TRON nicht die Zukunft, sondern eine alternative Realität zeigt.

Don Tapscott (Moxie Insight) spricht über Macrowikinomics.

Funfacts:

  • Geschätzt 20 Prozent im Publikum haben bereits ein Tablet gekauft.
  • Twitter ist kaum Thema.
  • Wenn bisher nur 500 Menschen im Weltraum waren, wie haben die dann Star Wars gedreht?

1 comment23. January 2011 at 19:25