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Berlin * Winter – von Nina.

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Anfang September schrieb ich hier im Blog ja über-begeistert von dem TV-Projekt “24 Stunden” Berlin. Seit Freitag gibt es die lange Doku auch auf DVD! Die PR-Agentur Box Office teilt mit: In der Edition sind 8 DVDs enthalten. Die 1440 Minuten lange Doku beschreibt rund um die Uhr einen Tag im Leben der deutschen Hauptstadt. 80 Drehteams waren dafür unterwegs. Am 5. September 2009, ein Jahr nach den Dreharbeiten, lief “24 h Berlin” auf Arte und im RBB-Fernsehen.

Die DVD-Box habe ich mir gleich für 49,95 Euro bei Amazaon bestellt. Das ist auch mein absoluter Kauftipp für euch. Deswegen habe ich auch gleich hier einen Amazon-Partnerlink für euch eingebaut.

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Die Kanzlerin sprach am Dienstag (gestern, also am 17.11.) zu Print-Deutschland! Leistungsschutzrechte, reduzierte Mehrwertsteuersatz für Online-Dienste, Pressekartellrecht, Zukunft von Print, Medien, überhaupt; darum ging es in der halbstündigen Ansprache im Rahmen der vdz Zeitschriftentage.

Ich habe hier die Rede noch einmal zum Nachhören und Runterladen:

 
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Unter den Zuhörern sitzen viele Leute, die vor Tagen noch Jeff Jarvis applaudierten, als er die deutschen Medien kritisierte, doch ihre alten Geschäftsmodelle mit aller Kraft und mit viel Geld zu verteidigen.

(* vdz = Verband Deutscher Zeitschriftenverleger – nicht Verband Deutscher Zeitschriften, lieber Herr Diekmann)

Danke an Jörg (World Wide) Wagner für  Bild und Klang!

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Bin letztens übrigens über eine tolle Webseite einer PR-Agentur aus Berlin gestolpert.

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Radio Eins Mein Hörtipp für Berlin und Brandenburg sowie für WLAN-Radiobesitzer: Morgen, Samstag, 18:00 Uhr: Das Radio Eins Medienmagazin mit Jörg Wagner. Ich werde berichten, wie Raab (mit dem EuroVisionSongContest) und Harald Schmidt (mit seiner neuen Late-Night) die ARD retten wollen (nagut, zumindest im Ersten senden wollen) . Gibt es auch als Stream und später als Podcast.

Außerdem werden Herr Pähler und ich die erste Was mit Medien-Ausgabe nach der Sommerpause aufnehmen. Ihr könnt euch da also schon auf den neuen Podcast vorfreuen.

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Der Samstag war ein besonderer Tag für Berlin. Es war der Tag von 24h Berlin. Im RBB Fernsehen gab es nur eins zu sehen: Berlin. Und das für 24 Stunden. Unter der Federführung von Volker Heise entstand am 05. September 2008 die Aufzeichnung von 24 Stunden Berlin. 80 Kameras filmten die Stadt und ihre Geschichten. Ein Jahr später – am 05. September 2009 – wurden diese 24 Stunden quasi zeitgleich aber zeitversetzt ausgestrahlt. Der RBB strahlte aus, Arte zeigte die HD-Version, es gab Live-Internet-Streams und mehr als 50 Plätze mit PublicViewing-Angebote. Ich glaube, kaum ein Berliner kam an diesem Event vorbei.

Während viele sich Stunde 05 anschauten, was “der Berliner an sich” um 11:00 Uhr am 05. September 2008 trieb, schaute ich mir das Jahr 2009 an. Es gab eine Diskussionsrunde: „24h Berlin – Geschichte(n) ohne Ende. Können 80 Kameras eine Stadt erfassen?“ Mit Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit (6. von links auf dem Foto), der Regisseurin Susanna Salonen (7. von links), Professor Hartmut Häußermann (Mitbegründer des Georg-Simmel-Zentrums für Metropolenforschung an der HU Berlin; 3. von links)), zwei jugendlichen 24h Berlin-Zuschauern (beide links) und Volker Heise (Künstlerischer Leiter 24h Berlin, zero one film, 2. von links). Die Moderation übernahm Catarina Zanner (Radio Berlin 88.8, 5. von links)

Die beiden Jugendlichen fanden den Film “cool”, fanden aber, dass der Film zwar Berlin in vielen Facetten gezeigt hat, aber nicht genau “ihr Berlin”.

Und vielleicht ging es auch genau darum. Vielleicht ging es um die Erkenntnis: “Mein Berlin ist nicht das richtige Berlin”.  Dieser Film soll den Gedanken anregen, dass jeder auch einmal darüber nachdenkt, wie das Berlin im Auge der anderen aussieht.Der eine versteht Berlin als Korallenriff, um das alle herumschwingen. Der andere drückt es wissenschaftlich aus: Maximale Heteroginität auf minimalen Raum.

Mehr noch fasziniert mich die zeitliche Perspektive. Was sich alleine schon in 365 Tagen verändert hat. Journalist Werner Sonne interviewt zu Guttenberg noch als Underdog. Heute ist er ein Starpolitiker. Am 05. September 2008 dauerte es noch gut ein Dutzend Tage, bis Lehman Brothers kollabierten. Und in zehn Jahren? Da sehen die Leute bestimmt Dinge, die wir heute nicht sehen. Die gucken sich unsere Tapeten an und wundern sich, was in dem Film gefrühstückt wurde.

Volker Heise wollte auch Dinge zeigen, die es in 50 Jahren vielleicht nicht mehr gibt. Er hat die Forschung gefragt, was er denn da zeigen müsse. Man hat sich auf drei Dinge geeinigt:

  1. Hochkultur. Das Klientel für Opern und Co. wird wohl aussterben.
  2. Männliche Macht. (Da zuckte Wowereit nicht)
  3. Sichere Straßen für Passanten.  (Wowereit bezeichnete es als Aufgabe für die Politik, dass dies nicht so wird)

Auf der anderen Seite war dieser Tag auch ein Tag der Extreme. Vielleicht auch ein Symbol für Berlin. “Mein bürgerliches Leben habe ich nicht entdeckt”, sagte ein(e) Podiumsteilnehmer(in). Das wäre dann aber auch kein besonderer Tag für Berlin.

Bonusmaterial

Track 1: Ich habe mit Volker Heise gesprochen, dem künstlerischen Leiter von 24h Berlin.

 
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Track 2: Mein Kollege Jörg Wagner hat mit Klaus Wowereit, dem regierenden Bürgermeister von Berlin, über seine Rolle in 24h Berlin gesprochen. (Entschuldigt das Knacken auf der Aufnahme)

Track 3: Mein Kollege Jörg Wagner hat mit Stadtforscher Professor Hartmut Häußermann über das Projekt geredet.

Track 4: Die fast komplette Podiumsdiskussion gibt es auch noch mal zum Nachhören (35 Minuten)

(Vielen Dank an Jörg für das Soundmaterial)

Leser, die wissen wollen, wie es weiter geht, können diesen RSS-Feed abonnieren.

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Radio EinsMein Hörtipp für Berlin und Brandenburg sowie für WLAN-Radiobesitzer: Heute, Samstag, 18:00 Uhr: Das Radio Eins Medienmagazin mit Jörg Wagner. Ich werde mit ihm über die IFA 2009 berichten. Gibt es auch als Stream und später als Podcast.

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Ein kleiner Sendehinweis: Heute Abend berichtet Radio Eins über die re-publica ‘09. Die Berichte könnte ihr im Radio Eins Medienmagazin mit Jörg Wagner hören. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist das der Ablauf: Los geht es um 18 Uhr mit einem Gespräch zwischen Jörg und mir – ich habe einige Stimmen eingefangen und berichte über die Inhalte der re-publica 09. Anschließend gibt es ein längeres Interview mit dem Organisator Johnny Hauesler. Auch ein Thema: Der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust berichtet im Gespräch über die dieswöchige ARD-Intendantentagung. Am Ende des Medienmagazins blicken Herr Pähler und ich mit unserem Monatsrückblick auf März zurück. Die Sendung ist als Live-Stream hörbar und später auch als Podcast.

Update: Die Medienmagazinausgabe vom 04.04. gibt es jetzt auch als Podcast (MP3RSS).

Update 2: Auch in Was mit Medien haben wir uns ausführlich mit der re:publica ‘09 beschäftigt. Die Episode gibt es auch als Podcast (MP3RSS).

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180x66_oMalte hat mich in seinem Blog auf eine Idee gebracht: Anwesenheitsnotiz: re:publica 2009!

Ich freue mich schon sehr auf die Web 2.0 Konferenz in Berlin. Mittwoch bis Freitag findet die zum dritten Mal statt. Ich werde direkt vom Flieger über Münster, dort gibt es noch ein kleines Social Media  Meeting an der Uni Münster, nach Berlin fahren.

Wenn ihr auch auf der re-pblica seid: Ich freue mich schon auf gemeinsame kühle Getränke und hitzige Gespräche. Seid ihr auch da? Kaffeebestellungen nehme ich gerne per E-Mail oder in den Kommentaren entgegen.

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Und hier sind die Gewinner *trommelwirbel*:

  • Zeitungsjournalisten des Jahres:
    Thomas Drechsler und Oliver Santen von Bild – weil sie in der Finanzkrise keine Hysterie geschürt haben.
  • Fernsehjournalist des Jahres:
    Frank Plasberg von Hart aber Fair – für seine Yogaübungen und seine Sendung.
  • Magazinjournalisten des Jahres:
    Markus Grill und Malte Arnsperger vom Stern – für ihre Lidl-Reportage.
  • Onlinejournalist des Jahres:
    Jens Weinreich – für sein Blog während der olympischen Spiele und für seine Auseinandersetzung mit Theo Zwanziger
  • Radiojournalistin des Jahres:
    Anke Leweke von Deutschlandradio Kultur und Radio Eins für ihre Kinokritiken.
  • Newcomer des Jahres:
    Einmal Ina Müller für ihre NDR-Sendung und Dennis Gastmann für seine Extra3-Reportagen beim NDR.
  • Coup des Jahres:
    Oliver Wurm für seine EM-Beilage bei der Hinz und Kunzt.
  • Lebenswerk:
    Dieter Kronzucker für sein Leben.

Erkenntnisse des Abends:

  • Anzug des Abends: Hajo Schumacher.
  • Einige Fernsehmacher kennen ihr eigenes Programm nicht.
  • Je später der Abend, desto besser Jörg Thadeusz. Ging aber schon um 20 Uhr los.
  • Herr Pähler fand J.T. am Anfang besser.
  • “Wenn Journalisten wie Politiker sprechen”-Auszeichnung: Dieter Kronzucker, weil er nicht auf die Fragen von Jörg Thadeusz zu seinem Preis antworten wollte, sondern immer Obama und den Fall der Mauer bemühte.
  • Leider nicht getroffen: Anja Kohl, Börse im Ersten.
  • Plasberg ist nicht gut in Yoga.
  • Herr Pähler ergänzt: “… aber sehr gewissenhaft.”
  • Anzahl der Leute im schicksten Anzug, die sich darüber beschweren, dass die nicht rauchen dürfen und dass es ein Unding sei, dass Denkmalschutz ernster genommen wird als menschliche Bedürfnisse: 1.
  • Sarah Kuttner hatte einen Tisch ziemlich weit hinten.
  • Sie saß eine Reihe vor uns.
  • Anzahl der Nachtische für Herrn Pähler: 2.
  • Lieblingsgang von Herrn P.: Hauptgang
  • Lieblingsdang von Daniel F.: Dessert
  • Aftershow-Party: Dönermann beim Edeka am Hakeschen
  • Im Bett: 2:56 Uhr

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gp1gp2Es dämmert langsam in Berlin. Wir sind ein wenig aufgeregt; denn wir feiern heute Abend unsere Nominierung zum Goldenen Prometheus. Was mit Medien ist in der Radio-Kategorie gelistet. Wie auch zum Beispiel Ruben Jonas Schnell für sein Projekt byte.fm, der in den vergangenen Monaten phantastische Arbeit geleistet hat.

Das ist doch ein schöner Grund auch mal unseren kleinen Medienpodcast zu feiern. Eine Nominierung, ein Abendessen und die Moderation von Jörg Thadeusz.

Ich werde ab 20 Uhr live über Twitter tickern! Es gibt einen Nachbericht.

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