fiene & das digitale quartett

Journalisten würden von einer Tradition sprechen. Heute Abend findet zum dritten Mal das Digitale Quartett statt; streng genommen sogar zum vierten Mal. Aber der Reihe nach: Wir senden wieder nach dem Tatort. Ab 21:45 Uhr reden wir mit unseren Gästen über die digitale Welt — live per Hangout On Air bei YouTube. Direkt im Anschluss gibt es die Talkrunde als Video on demand. Wir, das sind übrigens Thomas Knüwer, Franziska Bluhm und ich. In den letzten Jahren haben wir ja schon öfters bewiesen, dass wir ganz gerne in das Internet senden. Thomas und Franzi können heute Abend nicht dabei sein – aber ich freue mich dafür auf eine tolle Gästerunde:

Unsere Gäste im Digitalen Quartett am 16.09.2012 um 21:45 Uhr

Der Live-Stream

Wichtige Links

Was geschah letzte Woche?

In der letzten Woche waren neben Thomas Knüwer auch Alex Wunschel, Ulf Hannemann und Udo Vetter dabei. Wir haben über Bettina Wullfs Streit mit Google gesprochen, aber auch um die neuen Nokia- und Samsung-Geräte, die uns mit ihrer Einführung, im Vorfeld der iPhone 5 Präsentation,  in den heißen Gadget-Geräteherbst gebracht haben.

Der Reihe nach: Was machen wir hier eigentlich?

Mehrere Leute mit Audio und Video zusammenzuschalten, um eine Gesprächsrunde im Netz durchzuführen, ist gar nicht so einfach. Das haben wir im Juni 2011 gemerkt, als ich mit meinem Kollegen Dennis Horn spontan eine Gesprächsrunde mit dem Titel Digitales Quartett durchführte. Mit Igor Schwarzmann und Richard Gutjahr diskutierten wir über die Cloud als neue Computerära. Wir nutzten Ustream zum Senden und schalteten uns via Skype zusammen. Das hat technisch aber nicht wirklich Spaß gemacht. Lediglich der Audiomitschnitt ist einigermaßen in Ordnung. Wir hatten zwar Lust auf eine Talkrunde, aber die Technik frustrierte so sehr, dass wir das Projekt erstmal liegen ließen.

Dann kam irgendwann Google+ und die Hangouts boten endlich eine wunderbare Funktion, um mit den heutigen Bandbreiten einen guten Videochat für bis zu neun (?) Teilnehmer zu betreiben. Diese Hangouts aber zu streamen, funktionierte nicht ohne weiteres und erforderte zu Hause Maschinen mit einer überdurchschnittlichen Rechnerpower.

Zum Glück hat vor wenigen Wochen Google die Funktion Hangouts on air in Deutschland eingeführt. Damit können wir unsere Hangouts live auf YouTube übertragen. Das ist der Wahnsinn auf mehreren Ebenen: Einmal sind die technischen Schwierigkeiten gelöst. Dann ist das die erste Möglichkeit in Deutschland live auf YouTube zu senden (und nicht nur on demand zu publizieren). Zum anderen finden die Talkrunden dann auf einer Plattform statt, auf der derzeit in Sachen Video einfach die Party steigt — das macht sich auch bei den Zuschauerzahlen bemerkbar.

Als die Hangouts an air in Deutschland möglich waren, habe ich die Integration direkt in mehrere Radioformate ausprobiert. Im Radio Eins Medienmagazin, dann im DRadio Wissen Online-Talk, aber auch in der Sendung mit dem Internet bei Antenne Düsseldorf. Google-Sprecher Stefan Keuchel twitterte, dass wir vermutlich zum ersten Mal als ein deutscher Radiosender Hangouts an air live genutzt haben. Yeah. Über meine Radio-Hangout-Erfahrungen will ich aber ein anderes Mal bloggen – das führt sonst zu weit.

Parallel dazu lag mit der Thomas in den Ohren: Nach dem Aus seiner Bel Etage vor etlicher Zeit, vermisst er das Podcasten. Bei einem Abendessen mit Franziska Bluhm überlegten wir nicht nur, wie wir unsere Blogger des Jahres Preisverleihung 2012 machen werden, sondern dass eine kleine wöchentliche Talkrunde wunderbar wäre. Wir einigten uns auf die Zeit nach dem Tatort, da Twitter-Deutschland dann eine neue Beschäftigung braucht – sorry Günther Jauch!. In der ersten Neuauflage 2012 sendeten wir aber noch direkt nach Jauch, um seine Sendung über die digitale Demenz zu diskutieren. Innerhalb von einer Woche hatten wir bei dem Video 3.000 Views. Irgendwie war es dann zu schade aufzuhören.

Wie geht es weiter?

Wenn unsere kleine Gesprächsrunde gut ankommt, wollen wir tatsächlich jeden Sonntagabend nach dem Tatort senden. Auf unserer kleinen Hausaufgabenliste steht auf jeden Fall noch der Start eines eigenen Blogs und der Start eines Audio-Podcasts, um alle Verbreitungswege zu nutzen. Einen eigenen Twitter-Account muss es meiner Meinung nach nicht geben, da ihr auch einfach den Twitter-Accounts von Franzi, Thomas und mir folgen könnt, um Ankündigungen nicht zu verpassen. Wir sind auf euer Feedback gespannt!

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