fiene & crossmedia-praktikant für antenne

Liebes Internet – wir suchen bei Antenne Düsseldorf gerade eine Crossmedia-Praktikantin / einen Crossmedia-Praktikant schon ab der kommenden Woche. Leider hat gerade die Person für den nächsten Zeitraum abgesagt, weswegen ich mich jetzt einmal hier umhöre: Kennt ihr eine Person, die sich hierfür interessieren kann? Eine ausführliche Beschreibung gibt es auf unserer Sender-Homepage. In Kürze für alle Interessierten: Für sechs Wochen arbeitest du als Crossmedia-Praktikant/in an unserer Schnittstelle zwischen Radio und Internet. Du lernst die Abläufe in der Radioredaktion sehr gut kennen und hilfst uns, unsere Online-Aktivitäten zum Radioprogramm synchron zu halten. Du musst kein Programmierer sein, aber Gefühl für Text haben. Deine Arbeit erscheint sowohl im Web, als auch im Radio. Lust? Dann nimm’ doch gerne mit mir Kontakt auf. Über eine Weiterleitung bei Twitter, Facebook & Co. würde ich mich sehr freuen. (Wer sich generell für dieses Praktikum interessiert: Die Stelle ist immer gut ausgebucht, aber Bewerbungen sind immer gerne gesehen.)

fiene & sechs jahre bei twitter

Heute vor sechs Jahren habe ich mich bei Twitter angemeldet. Was soll ich sagen: Twitter ist heute mein Lieblingsnetzwerk. Es ist so simpel, übersichtlich — davon können andere Netzwere nur träumen.

Ich glaube, ich mag Twitter, weil es so viele Paralellen zum Radio gibt. Es ist ein ständiger Begleiter, überrascht, lässt sich ständig an und ausschalten, man hört vertraute Stimmen, ist immer am Puls des Geschehens und wird manchmal von den immer gleichen Themen genervt.

Mein erster Tweet aus März 2007 lässt mich heute etwas ratlos zurück.

Wie so viele war ich am Anfang von Twitter erst gar nicht begeistert. In den ersten Monaten habe ich kaum etwas geschrieben (siehe auch mein Blogstöckchen von 2007, welches mir Thomas Knüwer, den ich damals noch Knüwi nannte, zuschickte) Twitter und ich mussten uns erst finden. Ich weiß gar nicht mehr, was dann mein Twitter-Moment war, in dem ich den Dienst in mein Herz schloss. Im Mai 2008 gab es aber schon eine Lobeshymne hier im Blog:

fiene & die wahrheit über twitter
Liebe Blog-Leser, die ihr euch in den letzten Monaten abgemüht habt, in die gehypte Weblog-Welt einzutauchen. Die ihr euch hart interessante Linklisten von erfrischenden Weblogs erstellt habt, die ihr nun Tag für Tag besucht, um die inspirierende Umgebung der bejubelten Blogosphäre in euch aufsaugt und ab und an zaghaft Kommentare schreibt, um einfach dabei zu sein: Die Party findet inzwischen woanders statt. Die Wahrheit ist hart. Sie heißt Twitter.

Die Art wie wir Twitter benutzen, hat sich seit 2007 stark verändert. Früher haben wir viel häufiger die Frage beantwortet, was wir gerade machen oder wo wir gerade sind. Solche Tweets, wie der folgende, sind spätestens zwei Jahre später durch Foursquare überflüssig geworden.

2010 kam es zu einem meiner beeindruckendsten Einsätze als Journalist — und hier spielte Twitter eine wesentliche Rolle. Der Unfall von Samuel Koch bei Wetten, dass..? in Düsseldorf. 

Müsste ich wählen, würde ich neben einem kleinen Radiostudio auch mein Blog und Twitter mit auf eine einsame Insel nehmen (wie wäre es mit Manhattan). Zu gut sind die Geschichten, die sich in den letzten sechs Jahren ergeben haben. Auch wenn in letzter Zeit Twitters Wandel von der Plattform zum Medienanbieter kritisch diskutiert wurde, bin ich froh, dass sich der Dienst im wesentlichen treu bleibt. Nur deswegen gibt es den Dienst auch schon (für das Web-Zeitalter) sehr lange und hat allen bewiesen, keine Eintagsfliege zu sein. Nur meinem Blog bin ich länger treu geblieben. Das führe ich seit 2001.

Im August kann ich dieses Jubiläumsposting auch über Facebook schreiben. Mal sehen wie positiv das ausfällt.

Welche Bedeutung hat Twitter für dich?

fiene & der frühstückstalk von der #SXSW

Montags ist Zeit für das Digitales Quartett. Wo 3 von 5 Gastgebern schon in Austin sind, haben wir eine Vor-Ort-Ausgabe aufgenommen und uns dabei mit den Jungs von der Isarrunde und deren Gästen zusammengesetzt. Thomas Knüwer, Ulrike Langer und ich haben uns in die andere German-WG bei der South-by-Southwest eingeladen. Mit dabei auch Isarrunden-Gründer Michael Praetorius,  Bastian Beyer von Foursquare, Alexander Holl von 121watt, Curt Simon Harlinghausen von Akom360, Stephan Alber (Entwickler aus New York) und Pascal Fantou (Mentor diverser Startups).

Oh – und Thomas und ich hatten in einer Warteschlange etwas Langeweile. Aber seht selbst:

X

fiene & der #sxsw gruß

Kleiner Gruß von der SXSW! Die Google Glasses sind ja gerade überall Thema. Thomas und ich verstehen gar nicht, warum alle so auf den Hype abgehen. Andere Firmen sind doch schon viel weiter – seht selbst in unserem kleinen Video-Test.

Thomas hat unterwegs noch ein paar SXSW-Newbies getroffen.

Mit Michael Praetorius habe ich währenddessen einen Plan geschmiedet: Er hat mit einigen Leuten auch eine German Wohngemeinschaft am anderen Ende der Stadt. Dort streamen sie jeden Morgen einen Google-Hangout – hier ist die heutige Ausgabe:

Morgen werden wir gemeinsam ein Digitales Quartett aus deren SXSW-House stremen. Wir starten gegen 08:00 / 08:30 Uhr unserer Zeit. Das wird dann am Montag schon 14:00 / 14:30 Uhr zur deutschen Zeit sein. Checkt auch meinen Twitter-Account für die aktuellen Ankündigungen.

Have fun!

 

 

 

fiene & #sxsw13 — der auftakt

Da ist sie wieder, die South-by-Southwest.

Was einem direkt auffällt: Das größte Märchen überhaupt ist die Suche nach dem nächsten großen Ding. Twitter, Foursquare und andere Dienste haben in der Vergangenheit auf der SXSW ihr Debüt gefeiert, in den letzten Jahren gab es ein großes Apprauschen, aber keinen klaren “Sieger” mehr und während die letzte Frage nach dem nächsten Twitter in dem letzten Jahr kaum noch eine Rolle spielte, wird sie heute in diesem Jahr vor Ort nicht mehr gestellt. Vielleicht ist das auch ganz gut: Wer weiß, was sich abseits der aufgeregten Aufmerksamkeitskaravane entwickelt.

Das Problem: Es geht auf der SXSW um alles! Wirklich: Alles. Es sind ja auch immerhin mehr als 5.000 Programmpunkte, die es im Kalender gibt. Es gibt sogar Nerd-Yoga-Veranstaltungen oder Workshops, wie man auf großen Events WiFi für alle ohne Probleme zur Verfügung stellen kann.

highlight2013

Auf jeden Fall merkt man, welche Startups Investment bekommen haben. Während letztes Jahr Highlight noch mit einem Einkaufswagen durch die Straßen geschoben wurde, sind es in diesem Jahr diese beiden äh aufgewerteten Schiebedinger unterwegs. Dazu gibt es noch einen Eiswagen. Immerhin. (Es gibt jetzt auch eine neue Version von Highlight, nachdem es mit dem Durchbruch im letzten Jahr schon nicht geklappt hat, aber die Motivation Highlight zu testen tangiert nicht nur bei mir den Null-Wert).

Die ersten Eindrücke: Das Wetter ist mässig, die großen Brand-Stände zwischen den Tagungshotels sind entweder noch nicht aufgebaut oder kommen in diesem Jahr nicht. Gibt man sich bescheidener?

Aber ich kann jetzt nicht groß weiter schreiben: Ich muss zu diesen Veranstaltungen. Und abends steht ja auch immer noch was auf dem Plan.

fiene & die neuen unübersichtlichen preismodelle von drivenow und car2go

Ich bin ja ein Fan von den neuen Carsharing-Diensten DriveNow und Car2Go. Während ich bei Car2Go den Ansatz und die kleinen Autos gut finde (Smarts), reicht die Begeisterung nicht für mehr, da ich seit Monaten im Registrierungsprozess hänge. In Düsseldorf gibt es nur eine Registrierungsstelle, die auf der anderen Seite der Innenstadt liegt und am Samstag so früh schließt, dass ich es dort noch nie hinschaffte (Freunde berichteten zudem von einem schlechten Kundenservice bei Car2Go). Dafür bin ich mit DriveNow um so glücklicher. Autos sind immer verfügbar, der Kundenservice ist hervorragend und nach 13 Monaten kann ich sagen, dass sich meine Mobilitätskosten gut gesenkt haben. Die Einfachheit der Dienste finde ich gut. Zumindest bisher.

Leider führen beide Dienstleister jetzt neue Preismodelle an, die nicht nur teurer, sondern auch unübersichtlicher sind. Schauen wir zunächst auf Car2Go.

Car2Go hebt seine Registrierungsgebühr von 9,90 Euro auf 19,90 Euro an. Fahren kostet weiter 0,29 Euro / Minute. Parken wird um 10 Cent angehoben und kostet künftig 0,19 Euro. Die Stunde kostet künftig 14,90 Euro, statt 12,90 Euro. Der Tag kostet künftig 59 Euro, statt 39 Euro (dafür gibt es 50 statt 20 Freikilometer, danach geht es für 0,29 Euro weiter). Die Änderungen kann ich soweit nachvollziehen.

DriveNow wirft einem einem jetzt den Wert 24 Cent / Minute zu. Da wir Kunden bisher ja 29 Cent / Minute bezahlt haben, klingt das erst einmal günstig – aber so ist das leider nicht. Einen Tarif für alle gibt es nicht mehr. Der bisherige Tarif heißt künftig Flexi-Tarif. Mini, Mini Clubman und 1er BMW kosten ab dem 15. März 31 Cent / Minute, statt 29 Cent / Minute (!). Der BMW X1 bleibt bei 34 Cent / Minute. Der Mini Cabrio wird auch auf 31 Cent / Minute angehoben — im Sommer sogar auf 34 Cent / Minute. Und jetzt zu den Spar-Tarifen. Bisher konnte ich Minutenguthaben kaufen und so den Minutenpreis drücken. Die Minuten sind nicht direkt verfallen. Mit den Spar-Tarifen wird das anders. Ich kann die folgenden Pakete buchen und habe dann 30 Tage Zeit, ab Aktivierung die Minuten aufzubrauchen. Bitte beachtet: Parken wird extra berechnet (zum Glück weiter bei 10 Cent / Minute) und sonstige Bonusminuten können erst nach dem Verbrauch des Spar-Pakets aufgebraucht werden. Die Pakete:

  • DriveNow60 mit 60 Minuten für 16 Euro. Das sind 27 Cent / Minute.
  • DriveNow125 mit 125 Minuten für 32 Euro. Das sind 26 Cent / Minute.
  • DriveNow240 mit 240 Minuten für 60 Euro. Das sind 25 Cent / Minute.
  • DriveNow500 mit 500 Minuten für 120 Euro. Das sind 24 Cent / Minute.

Wer also weiß, dass er in den kommenden Wochen viel fahren wird, kann so den Minutenpreis drücken. Wer die Minuten aber nicht komplett verfährt, zahlt so am Ende mehr. Ich hoffe, ich habe das alles richtig wiedergegeben, denn das ist auch auf dem zweiten Blick nicht ganz einfach. Ich frage mich: Hat DriveNow diese komische Wette auf das Zeitmanagement der Kunden nötig?

Was haltet ihr von den neuen Tarifen?

Falls ihr euch von den neuen Preisen selbst überzeugen möchtet, könnt ihr euch zum Beispiel über diesen Link bei DriveNow anmelden, dann darf ich ein paar Minuten kostenlos fahren, weil ich euch geworben habe.

fiene & anwesenheitsnotiz zur #sxsw

Ich bin gerade auf dem Weg zur South by Southwest Interactive, der größten Netzkultur-Konferenz der Welt. Zum dritten Mal bin ich dabei, wenn die SXSW in Austin (Texas) stattfindet. Das werden von Freitag bis Dienstag ziemlich geekige Tage. Auf Twitter werde ich meine aktuellen Updates posten, dazu gibt es Notizen hier im Blog und meinen großen, bunten und lauten Nachbericht gibt es dann bei Was mit Medien.

Zur Einstimmung hier noch mal mein Lieblingsvideo von der vorletzten SXSW, als ich mit Thomas Real-Life-Angry-Birds spielte. Have fun!

Hier findet ihr alle meine SXSW-Blogposts.

fiene & how i met wynwood — the upcoming art-neigborhood in miami

Auf meiner Reise habe ich Wynwood kennengelernt. Ein aufstrebendes Viertel in Miami. Gewerbegebiete wie Wynwood gibt es viele in den USA: Abseits der Interstate gelegen, bellende Hunde auf Parkplätzen, verlassene Lagerhallen und Kneipen die längst zugemacht haben. Vor eurem geistigen Auge seht ihr bestimmt das eine oder andere Graffiti an Häuserwände geschmiert. Stimmt – Graffitis gibt es auch in Wnywood. Diese Fallen sogar, nennen wir es, komplexer aus:

Diese Lagerhalle ist nicht mal eben von einem Graffiti-Künstler getagt worden. Er hat die ganze Wand gestaltet. Ein regelrechtes Kunstwerk. Wer schon hier hingeguckt hat, wird bei der Lagerhalle nebenan noch größere Augen machen, denn die sieht wie folgt aus:

Das Motiv könnte ich mir auch auf einem großen Bild in meinem Wohnzimmer vorstellen. Aber was meint ihr, wie es wirkt, wenn es eine ganze Lagerhallenwand schmückt? Ich bin beeindruckt. Das mit Wynwood etwas anders ist, als mit anderen Vierteln, werdet ihr sehen, wenn ihr euch das dritte Lagerhaus anschaut. Auch die ist wieder ein echter Hingucker:

Was ist hier los in Wynwood? Haben sich hier einfach zufällig ein paar Künstler zusammengefunden und sich an den Lagerhäusern ausgetobt?

Seit einigen Jahren ist Wynwood die aufstrebende Kunst-Nachbarschaft in Miami. Das Viertel befindet sich im Norden des Stadtzentrums, südlich des Design Districts, östlich der Interstate I-95 und westlich des Biscayne Boulevard. Auf unserem Weg nach Wynwood wußte ich, dass wir uns eine Galerie anschauen werden. Dass das ganze Viertel die Galerie ist, hätte ich nicht geahnt. Man geht nicht durch eine Halle und schaut auf die Wände: Man fährt durch die Straßen — und schaut auf die Wände. Ich bin beeindruckt.

Dahinter steckt dieser Mann: Tony Goldman.

Tony Goldman hat in seiner Karriere als Immobilienmakler ein feines Händchen für Viertelentwicklung bewiesen. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass aus dem ehemaligen armen Künstlerviertel SoHo in Manhattan (New York) ein angesagtes und überbezahltes Wohn- und vor allem Shoppingviertel geworden ist. Keine große Marke der Welt verzichtet auf eine Niederlassung in SoHo. Was ich an diesem Beispiel gelernt habe: Gentrifizierung ist also keineswegs ausschließlich zufällig, sondern zum Teil wird dies sehr genau gesteuert. Aber bleiben wir bei SoHo: Die aufstrebenden Jahre von SoHo sind mittlerweile schon länger vorbei. Goldman, Jahrgang 1943, wurde zur Mr. Gentrifizierung. Seine neuste Wette ist aber Wynwood.

Er hat den größten Teil des Areals gekauft und zu seinem Konzept gehört es —wie bei SoHo auch— Künstler gezielt einzuladen, ihre Arbeiten dort auszustellen und durch ihre Kunst das Viertel aufzuwerten. Dass das Viertel dabei selbst zur Galerie geworden ist, fasziniert mich besonders. Mehr als 60 Kunstgalerien, Installationen und Sammlungen gibt es bereits in Wynwood.

Tatsächlich, die Leute kommen. Der erste Schritt ist getan. Mitten in diesem Viertel —also mitten im Nichts— findet ihr Wynwood Kitchen & Bar (2550 N.W. 2nd Avenue, Miami, FL 33127). Das ist sowohl Bar als auch Restaurant mit Garten und angeschlossener Galerie. Als ich dort war, brummte der Laden. Die Küche soll gut sein, doch deswegen sind die Leute nicht hier. Sie wollen Teil von etwas Aufstrebenden sein. Diesen Teil der Geschichte von SoHo in Manhattan dürften die Gäste noch nicht persönlich erlebt haben. Dafür sind sie zu jung.

Hier ein paar Eindrücke aus dem Hinterhof des Restaurants und aus der angeschlossenen Galerie. Auch hier galt das Motto drinnen wie draußen: Keine Wand ohne Kunst!

Ob Wynwood Geschichte wiederholen kann und so erfolgreich wie SoHo in New York wird? Tony Goldman wird das nicht mehr erleben. Er verstarb im September.

Fotos: Manuel & Conrad.

fiene & shake shack burger in new yorker

burger1

Ich habe einen neuen Lieblingsburgerladen in New York! Brgr hat ausgedient, jetzt muss ich euch Shake Shack Burger empfehlen. Quer übers Land gibt es Filialen und eine Handvoll Läden gibt es in New York. Los ging es 2001 mit einem kleinen Stand im Madison Square Park. Heute gibt es dort auch eine sehr nette Niederlassung, bei der ihr wunderbar dann draußen unter Lichterketten euren Burger essen könnt (probiert dazu den Black-and-White-Milkshake). Ich selbst habe meinen ersten Shake Shack Burger in der Upper Westside gegessen. Mein Tipp: Nehmt den Original Shack Burger. Double sollte er schon sein. Ihr stellt euch in die Schlange, bestellt den Burger und bekommt wie bei Vapiano einen Buzzer, der euch informiert, wenn euer Burger fertig ist. Der sieht perfekt aus – wie in einer Essenswerbung. Das Problem: Die Läden sind häufig sehr voll und ihr müsst schon etwas in der Schlange stehen. Deswegen haben die Burgermeister auch eine Webcam installiert, in der ihr schon von zu Hause die Schlange beobachten könnt, um die Wartezeit zu kalkulieren. Eine tolle Idee.

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Und so sieht das Menü aktuell aus:

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Wer kommt das nächste Mal mit?

fiene & der passende daten-tarif — mit dem smartphone in den usa online gehen

tmobile

Das ist jetzt so ein Blogbeitrag, den ihr bestimmt nicht direkt, aber spätestens bei eurem nächsten USA-Ausflug benötigt. Also speichert euch den Link gut ab. So, dass ihr den wieder findet. Ich weiß wovon ich rede: Wie kann ich mit meinem Smartphone in den USA online gehen? Mein aktueller Tipp sind die Prepaid SIM-Karten von T-Mobile USA. Ihr geht einfach zum nächsten T-Mobile-Store und entscheidet euch für einen der aktuellen Tarife. Ihr bezahlt einmalig die Monatsgebühr im Store und ihr erhaltet dann eure SIM-Karte, mit einer eigenen US-Nummer, die ihre direkt nutzen könnt. Wenn ihr die Karte länger als einen Monat nutzen möchtet, dann müsstet ihr euch über ein Web-Interface einloggen und die Monatsgebühr bezahlen. Wenn ihr die Karte nur einen Monat nutzen möchtet, dann braucht ihr nichts unternehmen. Das ist sehr bequem. Im letzten Jahr gab es zu diesen Bedingungen nur eine EDGE-Verbindung bei den Prepaid-Datentarifen. Inzwischen ist sogar 4G (LTE) möglich. Je nachdem wie lange euer USA-Aufenthalt ist, kann sich sogar das ganz große Paket lohnen. Aktuell gibt es diese Tarife:

  • Für 30 Dollar gibt es die ersten 5 GB für 4G und 100 Minuten für Anrufe.
  • Für 50 Dollar gibt es die ersten 100 MB für 4G und unlimitierte Minuten für Anrufe.
  • Für 60 Dollar gibt es die ersten 2 GB für 4G und unlimitierte Minuten für Anrufe.
  • Für 70 Dollar gibt es 4G unlimitiert und unlimitierte Minuten für Anrufe.
  • Für 10 Dollar extra gibt außerdem kostenlose unlimitierte SMS und unlimitierte Festnetzanrufe nach Deutschland.

Im Kleingedruckten habe ich nichts gefunden, wie die Drosselung abläuft. Ich weiß aktuell nicht, ob die Kunden dann auf 3G oder GPRS zurückfallen. Als deutscher Handykunde bin ich bei einem unbegrenzten Datenvolumen immer etwas skeptisch, aber ich werde in diesem Monat ausprobieren, was “unlimited” wirklich heißt.

Noch ein Funfact: Wir sagen in Deutschland ja immer “Ti-Mobail” zu T-Mobile und das fühlt sich für uns wahnsinnig englisch an. Dabei nennt sich T-Mobile in den USA “Ti-Mou’biel” wie in Playmobil.

fiene & facebook-charts der nrw-radiosender, märz 2013

facebook

Es ist Zeit für eine neue Ausgabe der Facebook-Charts. In zwei Sätzen zusammen gefasst, lassen sich die Zahlen so interpretieren: Große Überraschungen gab es nicht, obwohl die Sender deutlich aktiver auf Facebook sind, dennoch hat sich das Wachstum —vor allem bei den großen Sendern— dramatisch verlangsamt. Zum ersten Mal kann ich sagen, dass sich Facebook in den Redaktionen endgültig etabliert hat.

Die Facebook-Charts der NRW-Radiosender habe ich zuletzt im Oktober 2012 für allfacebook.de aufgeschrieben, soei im April 2012 und im Dezember 2011 in meinem persönlichen Blog veröffentlicht. Alle paar Monate veröffentliche ich eine neue Ausgabe, um zu sehen, welche Rolle Social-Radio im Wechselspiel zwischen Radiosendern und ihren Hörern tatsächlich spielt.

Aktuell haben die Senderseiten bei Facebook zusammen 709.688 Fans. Anfang Oktober 2012 haben die Senderseiten bei Facebook insgesamt 628,068 Fans. Im April waren es noch 486,635 Fans. In den letzten Monaten hat sich das Wachstum somit deutlich verlangsamt. 1LIVE hat sein Wachstum halbiert und auch die großen Wachstumszeiten bei Deutschlandradio Kultur und dem Deutschlandfunk sind vorbei.

Auf Platz 1 bleibt 1Live. Die junge WDR-Welle hat die Zahl der neuen Fans nicht mehr so deutlich steigern können. Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk haben wieder ein leichtes Wachstum gehabt. Bestes Lokalradio bleibt Antenne Düsseldorf (mein Arbeitgeber) und bestes Campusradio bleibt Kölncampus – inzwischen aber nur noch auf Platz 45. Sogar das Domradio ist erfolgreicher als jedes Campusradio in NRW (Platz 38).

Die NRW-Lokalradios sind das mittlerweile deutlich stärkere Netzwerk, gegenüber dem WDR-Netzwerk. Viele Lokalradios sind ordentlich gewachsen, was in Summe zu einem deutlich höheren Wachstum in diesem Netzwerk gesorgt hat.

Wichtiger als die absoluten Zahlen sind meiner Meinung nach aber die Facebook-Quotienten, da die Sender eine unterschiedliche Reichweite bringen. Vergleichen wir die Fan-Zahlen mit den Hörern in der durchschnittlichen Stunde, sehen wir, dass der Sieger sich auf Facebook unterdurchschnittlich schlägt: 1LIVE erreicht 22% seiner Hörer auf Facebook. Der Durchschnitts-Sender in NRW schafft mittlerweile 26%. Weiterhin dominieren die Lokalradios die Facebook-Quotient-Hitliste. Dies mag daran liegen, dass die Lokalradios ihren Hörern etwas bieten, was die Hörer auf Facebook sonst nicht bekommen: Informationen aus der eigenen Stadt oder gar aus dem eigenen Viertel. Die überregionalen Sender 1LIVE und WDR 2 stehen in direkter inhaltlicher Themenkonkurrenz mit jeder Online-Nachrichtenseite. Sie setzen sich meist lediglich durch eigene Programmaktionen ab. Das ein spezialisierteres Hörfunkprogramm die Leute stärker für sich begeistert, zeigen nicht nur die Lokalradios, sondern auch das WDR-Programm Funkhaus Europa.  Funkhaus Europa hat knapp mehr Fans als WDR 2, die Zuwächse sind ähnlich stark. Die Hörerzahlen differieren aber stark (Funkhaus Europa hat allerdings ein größeres Sendegebiet als WDR 2. Es kommen noch Bremen und Berlin hinzu — das dürfte allerdings nicht zu stark ins Gewicht fallen.)

Meine These für die Zukunft: Da die Grenzen zwischen den Mediengattungen Radio, Fernsehen und Web immer stärker verschwinden, wird sich die Konkurrenz, der sich Radiosender auf Facebook mit anderen Medienmarken heute stellen, auch auf das Hörverhalten auswirken. Wenn die Audiostreams nur noch als App über irgendwelche Displays konsumiert werden, nebenan die BILD- und Tagesschau-App liegt und im Splitscreen N24 oder ein Mediathekbeitrag von ZDFneo läuft, werden sich auch die inhaltlichen Ansprüche der Hörer an ihre Sender verstärkt verändern. Sender die schon heute mit ihrem starken Profil auf Facebook punkten können, werden dann auch bei den Hörern bevorzugt ausgewählt werden.

Wer viel schreibt, ist übrigens nicht zwangsläufig erfolgreicher. Im Schnitt haben die Sender 3 Postings pro Werktag veröffentlicht (vor einem halben Jahr waren das noch 5) Die erfolgreichsten Sender (nach Wachstum und absoluten Fanzahlen) haben jeweils im Schnitt allerdings 7 Postings veröffentlicht (vor einem halben Jahr waren das noch 5). Sender mit einer deutlich höheren Postingfrequenz spielen in den unterschiedlichen Hitlisten aber ansonsten keine hervorzuhebende Rolle.

Wie immer gilt: Aufgenommen werden alle Sender die bei Facebook eine eigene Sender-Seite haben und in NRW per UKW senden. Sollte ich einen der Sender übersehen haben, dann bitte ich um einen Hinweis in den Kommentaren oder per E-Mail!

Die Zahlen stammen von Mitte Februar.

Die aktuellen Charts!

(Sender / Facebook-Fans Aktuell / Unterschied zum April)

  1. 1LIVE 245,566 (+26,840)
  2. Deutschlandradio Kultur 54,316 (+3,759)
  3. Deutschlandfunk 53,291 (+2,595)
  4. Funkhaus Europa 18,899 (+3,570)
  5. Antenne Düsseldorf 17,725 (+1,179)
  6. Radio Duisburg 17,265 (+2,859)
  7. WDR 2 17,167 (+2,704)
  8. Radio Wuppertal 16,601 (+1,603)
  9. Radio RSG 11,386 (+1,126)
  10. Radio Bonn/Rhein Sieg 10,892 (+2,041)
  11. Antenne Unna 9,751 (+1,098)
  12. Radio Essen 9,663 (+2,181)
  13. Radio Emscher-Lippe 9,479 (+2,173)
  14. Radio 91.2 (Dortmund) 8,847 (+1,405)
  15. Radio K.W. 8,816 (+1,075)
  16. Radio Oberhausen 8,572 (+3,238)
  17. Radio MK 8,562 (+910)
  18. Radio Siegen 8,027 (+1,483)
  19. WDR 5 7,932 (+1,026)
  20. Radio Vest 7,844 (+933)
  21. Hellweg Radio 7,621 (+1,363)
  22. Welle Niederrhein 7,522 (+708)
  23. Radio Bielefeld 7,040 (+1,007)
  24. Antenne Münster 6,605 (+1,283)
  25. Antenne AC 6,389 (+661)
  26. Radio Köln 6,294 (+1,886)
  27. Radio 90,1 6,213 (+1,766)
  28. Radio RST 5,847 (+1,142)
  29. Radio Neandertal 5,782 (+544)
  30. Radio Lippe Welle Hamm 5,714 (+917)
  31. Radio Hagen 5,503 (+1,491)
  32. Radio Westfalica 5,307 (+539)
  33. Radio Hochstift 5,123 (+813)
  34. NE-WS 89,4 4,991 (+857)
  35. Antenne Niederrhein 4,984 (+824)
  36. Radio Erft 4,970 (+891)
  37. Radio Kiepenkerl 4,555 (+570)
  38. Domradio 4,262 (+620)
  39. Radio Gütersloh 4,068 (+496)
  40. Radio Sauerland 4,014 (+831)
  41. Radio Bochum 3,971 (+1,265)
  42. Radio Lippe 3,882 (+507)
  43. Radio WMW 3,667 (+617)
  44. Radio WAF 3,433 (+790)
  45. Kölncampus 3,146 (+308)
  46. Radio Berg 2,758 (+683)
  47. Radio Herford 2,445 (+341)
  48. Radio Ennepe Ruhr 2,400 (+380)
  49. Radio Leverkusen 2,232 (+480)
  50. Radio Mülheim 2,138 (+467)
  51. Hochschulradio Düsseldorf 1,840 (+49)
  52. Radio Q 1,797 (+261)
  53. Radio Herne 1,367 (+233)
  54. Hertz 87,9 Campusradio für Bielefeld 1,360 (+161)
  55. CT Das Radio 1,345 (+159)
  56. Radio rur 1,260 (+298)
  57. Radio Euskirchen 1,183 (+350)
  58. Hochschulradio Aachen 1,102 (+259)
  59. eldoradio* 1,089 (+224)
  60. bonncampus 96,8 927 (+289)
  61. L’UniCo Campusradio Paderborn 789 (+148)
  62. Radio 96 ACHT Bonn 758 (+82)
  63. Radio Triquency 503 (+84)
  64. CampusFM (Campusradio Duisburg – Essen) 486 (+75)
  65. Radius 92,1 (Campusradio Siegen) 385 (+83)

Die Sender mit den meisten neuen Facebook-Freunden

  1. 1LIVE +26,840 (+44,562)
  2. Deutschlandradio Kultur +3,759 (+13,969)
  3. Funkhaus Europa +3,570 (+2,838)
  4. Radio Oberhausen +3,238 (neu in dieser Top 10)
  5. Radio Duisburg +2,859 (+3,801)
  6. WDR 2 +2,704 (+2,888)
  7. Deutschlandfunk +2,595 (+13,192)
  8. Radio Essen +2,181 (+2,652)
  9. Radio Emscher-Lippe +2,173 (neu in dieser Top 10)
  10. Radio Bonn/Rhein Sieg +2,041 (neu in dieser Top 10)

(Nicht mehr dabei: Antenne Düsseldorf, Welle Niederrhein, Antenne Unna.)

Der Facebook-Quotient

Auch in dieser Ausgabe habe ich wieder den Facebook-Quotienten ausgerechnet. Die Fragestellung: Wie viele Facebook-Fans hat ein Sender pro Hörer in der durchschnittlichen Stunde? Hier ist das Ergebnis:

  1. Radio Duisburg 82.21%
  2. Radio RSG 56.93%
  3. Antenne Düsseldorf 55.39%
  4. Radio Wuppertal 53.55%
  5. Radio Oberhausen 38,96%
  6. Antenne Münster 38,85%
  7. Welle Niederrhein 35,81%
  8. Radio K.W. 35,26%
  9. Radio Emscher-Lippe 33,85%
  10. Antenne AC 33,62%

Im Schnitt haben alle NRW-Sender 26 Prozent ihrer Hörer in der durchschnittlichen Stunde als Facebook-Freunde gewinnen können. Vor sechs Monaten waren das noch 21 Prozent.

Die aktivsten Sender

Ich habe auch geschaut, wie aktiv die Sender sind und habe gezählt, wie viele Postings es in der vorletzten Februar-Woche gegeben hat. Im Schnitt haben die Sender 17 Postings veröffentlicht. Hier sind die Top 10:

  1. WDR 2 66
  2. Deutschlandfunk 63
  3. Radio Duisburg 62
  4. Radio 90,1 44
  5. Antenne Niederrhein 43
  6. Deutschlandradio Kultur 40
  7. Radio Neandertal 39
  8. 1LIVE 35
  9. Antenne AC 31

Noch zwei Funfacts: Die Sender mit dem größten Zuwachs haben im Schnitt 35 Postings geschrieben (vor vier Monaten waren es noch 24). Die Sender mit den meisten Freunden haben auch im Schnitt 35 Postings geschrieben.

Talk about this

Schauen wir uns auch noch einmal den Wert “talking about this”  von Facebook an: Wie viele unterschiedlichen Fans kürzlich mit der Senderseite interagiert haben.

  1. 1LIVE 8,142 (4,152)
  2. Deutschlandfunk 4,511 (2,229)
  3. Radio Duisburg 3,136 (6,419)
  4. WDR 2 2,984 (neu in dieser Top 10 dabei)
  5. Radio Essen 2,953 (1,785)
  6. Radio Oberhausen 2,439 (3,745)
  7. Radio Wuppertal 2,367 (neu in dieser Top 10 dabei)
  8. Deutschlandradio Kultur 2,111 (+1,589)
  9. Radio 90,1 1,718 (neu in dieser Top 10 dabei)
  10. Antenne Düsseldorf 1,245 (neu in dieser Top 10 dabei)

Nicht mehr mit dabei: Kölncampus, Welle Niederrhein, Radio K.W., Radio Emscher-Lippe.

Die Netzwerke

Ich habe die Senderzahlen wieder einmal gebündelt, um zu sehen, wie stark die einzelnen Radio-Netzwerke hier in NRW sind. Es führt ganz knapp der öffentlich-rechtliche Rundfunk in NRW:

  1. NRW-Lokalradios 308,255 (244,404)
  2. WDR 289,564 (255,424)
  3. Deutschlandfunk 107,607 (101,253)
  4. Campusradios 15,912 (13,345)

Vielen Dank an Christian Hohmann für die Mithilfe!

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fiene & etwas kritik an der zdf-heute-app

Bildschirmfoto 2013-02-28 um 08.36.19

Im Netz sind gerade alle etwas aufgeregt, weil das ZDF seine Heute-App für Android und iOS veröffentlicht hat. Sicher, die App ist schick & praktisch. Der plattformübergreifende Ansatz ist löblich. Aber ich muss da einmal ganz nüchtern zwei Dinge feststellen:

Es kann doch nicht sein, dass es noch keine Tablet-Variante gibt. In wenigen Wochen soll eine iPad-Version folgen. Warum ist das noch nicht mit erledigt? So etwas sollte heute Standard sein. Wenn ich Apps auf meinem iPad öffne und ich dann die iPhone-Version vorgesetzt bekomme, dann nehme ich die App nur in sehr wenigen Fällen ernst. Eine Nachrichten-App gehört im Jahr 2013 nicht mehr dazu.

So schön die neue App an sich ist, diese App ist zu spät erschienen. So wie die App uns jetzt gegeben wurde, hätte sie schon vor einem Jahr zum Download bereit stehen sollen. Spätestens.

Update: Das ZDF hat via Twitter auf meinen Blogpost reagiert.

Auf Facebook gab es auch noch eine gute Diskussion mit Harry. Seinen Punkt kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn ich bei meiner Kritik bleibe. Ist wie gesagt ja auch nur “etwas Kritik”.