fiene & stimmung à la #rp12
Alexander Svensson hat ein wunderbares Video von der re:publica aufgenommen. Nicht von dem was auf der Bühne oder auf dem Kontakthof passierte, sondern während der Pause. #flauschgalore
Alexander Svensson hat ein wunderbares Video von der re:publica aufgenommen. Nicht von dem was auf der Bühne oder auf dem Kontakthof passierte, sondern während der Pause. #flauschgalore
Es gibt Wochen und Wochenenden, in denen sich die Events in Düsseldorf die Klinke in die Hand geben. Diese Woche war so eine. Marathon, Nacht der Museen, Fortuna und und und — das war natürlich eine spannende Woche für die Redaktion.

In der Sendung mit dem Internet hat Thomas Knüwer bei uns am Montag die Online-Aktivitäten der NRW-Parteien im Wahlkampf schön bissig kommentiert. Am Donnerstag gab es Was mit Medien mit Dennis Horn und mir hat sehr das Gespräch mit Martin Giesler (ZDF) über die Facebook-Aktivitäten deutscher Journalisten gefallen.
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Am Samstag war wieder für Herrn Pähler und mich Zeit für den Online-Talk bei DRadio Wissen. In dieser Woche haben wir über das Thema Startups in Berlindiskutiert. Unsere Gesprächspartner: Professor Günter Faltin (FU Berlin), Dave Knight (Silicon Allee), Peter Bihr (Third Wave), Simon Schäfer (JMES Investments), Philipp Wassibauer (GIDSY.com) und Mike Butcher (TechCrunch Europe).
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Das hier ist ein Foto von einer der beiden Leinwänden die während der Nacht der Museen an das NRW-Forum angebracht wurden. Kombiniert mit der Bloggerlounge und 100 Freitickets gab es eine schöne Aktion. Auf der ersten Leinwand gab es Fotos aus dem Storify-Live-Ticker, den André und ich zusammengestellt haben und auf der zweiten Leinwand gab es Tweets mit dem Hashtag #ndm12. Ich fand das ziemlich cool: Normalerweise gibt es auf Leinwänden im Museum Fotos oder Kunstwerke zu sehen, die Jahre, Jahrzehnte oder Jahrhunderte alt sind. An diesem Abend gab es auf der Leinwand am NRW-Forum Fotos und Tweets, die nur wenige Stunden alt waren. Fast live. Eindrücke aus der ganzen Düsseldorfer Museumslandschaft. Cool. Das Storify habe ich mittlerweile auch um die ganzen Nachberichte in verschiedenen Blogs ergänzt, so könnt ihr den Abend auch noch einmal Revue passieren lassen.
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Worauf ich mich in der neuen Woche freue: In München stoße ich zum Rundshow-Team, bevor es dann am 14. Mai losgeht und dann bin ich (zumindest am Donnerstag und Freitag) in Berlin bei der Re-Publica. Wenn ihr auch dort seid: Sagt “hi” und dann trinken wir Brause oder Kaffee
Die 100 Plätze für die Blogger-Lounge sind längst vergeben, die Leinwand für den Blick ins Social-Web hängt (siehe Beweisfoto von heute Vormittag), dann kann es ja mit der Nacht der Museen 2012 in Düsseldorf losgehen! Hier noch ein paar Hinweise.

Die Aktion habe ich ja schon hier (Einleitung) und hier (Tipps & Tricks) beschrieben. Hier noch ein paar Infos kurz vor dem Start.
Die 100 Plätze für die Blogger-Lounge sind voll – kann ich trotzdem mitmachen?
Wer möchte, kann sich noch auf die Nachrückliste setzen lassen. Einfach das Formular ausfüllen und wenn jemand abspringt, rückt ihr nach. Ich informiere euch dann per E-Mail.
Ich möchte in die Blogger-Lounge, bin aber kein Fotoreporter. Was kann ich machen?
Wir haben einige freie Plätze, die auch ohne Anmeldung vergeben werden. Einfach vorbeikommen und fragen, ob die frei sind. Das funktioniert wie im Restauraunt. Ansonsten gibt es eine Warteliste.
Ich kann doch nicht kommen …
Dann sagt doch bitte bescheid, damit wir euch von der Liste streichen und den Nachrückenden Platz freigeben können. Das hat beim Twittwoch schon immer wunderbar geklappt.
Ab wann (und wie) kann ich mein Ticket und meine Fotoreporter-Weste abholen?
Ab 18 Uhr wartet das Team im NRW-Forum. Im Laufe des Abends wird es im NRW-Forum immer sehr voll. Hier ein paar Tipps. Wenn man vor dem Eingang des NRW-Forum steht, gibt es drei Schlangen. Links geht es raus, rechts für die, die noch keine Karte haben. In der Mitte geht es für alle mit Karte rein. Das ist auch eure Schlange! Als Blogger geht ihr da rein und dann durch das Caffè geradeaus durch bis zur Treppe. Da gibt es einen Concierge für den Einlaß, die Ausgabe der Westen und Tickets.
Wo ist die Blogger-Lounge?
Im Obergeschoss des NRW-Forums.
Was passiert in der Blogger-Lounge?
Es gibt Steckdosen für die Smartphones, Comspot wird Card Reader hinstellen, Canon wird Drucker und WLan-fähige Cameras bereitstellen. Zeitweise sind auch Spezialisten von Canon und Comspot dort, um eure Fragen zu beantworten. Dazu gibt es flaschenweise Uerige Altbier und alkoholfreie Faßbrause. Das Bier kostet 1 Euro plus 1 Euro Pfand, die man zurückerhält. André und ich werden parallel dazu im Web schauen, was über die Nacht der Museen öffentlich gepostet wird. Die schönsten Ergebnisse verlinken wir in einem Storfiy und in einem Fotoblog.
Was passiert auf der Leinwand?
Auf der Leinwand könnt ihr die neuesten Bilder des Fotoblogs sehen.
Was passiert im Web?
Das Fotoblog könnt ihr auch von zu Hause, von unterwegs oder später im Web aufrufen. Besucht einfach diese Adresse:
http://nachtdermuseen.tumblr.com/
Den Live-Ticker mit Storify könnt ihr über diese Adresse erreichen:
http://nachtdermuseen.tumblr.com/liveticker
Noch sind diese Seiten relativ leer, aber die füllen sich natürlich den Abend über.
Wenn ihr eure Fotos entdeckt haben wollt, vergesst den Hashtag #ndm12 nicht.
Wie lange hat die Blogger-Loung geöffnet?
Bis Mitternacht
Was ist, wenn ich noch weitere Fragen habe?
Schaut dann doch einfach in der Blogger-Lounge vorbei und sprecht André oder mich an. Wir sind auch über unsere Twitter-Accounts zu erreichen.
Facebook ist mittlerweile im Alltag der Radiosender angekommen. Seit der letzten Ausgabe, haben alle Sender ein ordentliches Wachstum hingelegt und konnten mehr Hörer an die eigenen Facebook-Seiten binden. Große Überraschungen gab es dabei aber nicht. Es gibt nur 9 Sender, die nichts auf Facebook veröffentlichen — darunter zwei WDR-Wellen. Das zeigen die neuen Facebook-Charts der NRW-Sender. Die letzte Ausgabe gab es im Dezember.
Anfang April 2012 haben die Senderseiten bei Facebook insgesamt 486,635 Fans gehabt. Im Dezember waren es noch 372,426 Fans.
Auf Platz 1 bleibt 1Live. Die junge WDR-Welle hat die Zahl der neuen Fans sogar deutlich steigern können. Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk haben ihr Wachstum hingegen verlangsamt. Bestes Lokalradio bleibt Antenne Düsseldorf (mein Arbeitgeber) und bestes Campusradio bleibt Kölncampus – inzwischen aber nur noch auf Platz 36.
Eine große Überraschung gab es beim Facebook-Quotienten (Vergleich Hörer pro Stunde mit den Facebook-Fanzahlen). Radio Wuppertal hat mittlerweile rein rechnerisch jeden zweiten Hörer in der durchschnittlichen Stunde als Facebook-Fan gewinnen können (48%). Das ist bemerkenswert. Im Schnitt haben alle Sender 17% ihrer Hörer auf Facebook binden können. Tabellenführer 1Live bleibt beim Facebook-Quotienten (wie bisher) im NRW-Schnitt und kommt auf 17%.
Nachdem ich beim letzten Mal geschaut habe, ob Unterhaltungs-, Informations- oder Teasingpostings am Besten ankommen und wir dabei lernten, dass jeder Sender seinen eigenen Weg finden muss, habe ich mir dieses Mal die Sendernetzwerke angeschaut. Führen die Lokalradios? Oder doch der WDR? Dazu unten mehr.
Wie immer gilt: Aufgenommen werden alle Sender die bei Facebook eine eigene Sender-Seite haben und in NRW per UKW senden. Sollte ich einen der Sender übersehen haben, dann bitte ich um einen Hinweis in den Kommentaren oder per E-Mail!
Die aktuellen Charts! Sender / Facebook-Fans Aktuell / Facebook-Fans letzte Ausgabe
Die Sender mit den meisten neuen Facebook-Freunden
Der Facebook-Quotient
Auch in dieser Ausgabe habe ich wieder den Facebook-Quotienten ausgerechnet. Die Fragestellung: Wie viele Facebook-Fans hat ein Sender pro Hörer in der durchschnittlichen Stunde? Hier ist das Ergebnis:
Im Schnitt haben alle NRW-Sender 17 Prozent ihrer Hörer in der durchschnittlichen Stunde als Facebook-Freunde gewinnen können. Vor vier Monaten waren das noch 13 Prozent. Vor sechs Monaten waren es noch 11 Prozent.
Die aktivsten Sender
Ich habe auch geschaut, wie aktiv die Sender sind und habe gezählt, wie viele Postings es in der letzten März-Woche gegeben hat. Im Schnitt haben die Sender 13 Postings veröffentlicht. Hier sind die Top 10:
Noch zwei Funfacts: Die Sender mit dem größten Zuwachs haben im Schnitt 24 Postings geschrieben (vor zwei Monaten waren es noch 16). Die Sender mit den meisten Freunden haben im Schnitt 22 Postings geschrieben.
Talk about this
Facebook hat in den letzten Monaten noch den Wert “talking about this” eingeführt: Wie viele unterschiedlichen Fans kürzlich mit der Senderseite interagiert haben.
Neu: Netzwerke
Frank Haberstroh (Chefredakteur Radio WAF) hat mich auf seiner Facebook-Wand auf die Idee gebracht, als er Vergleichszahlen zwischen WDR und NRW-Lokalradios verglich. Ich habe die Senderzahlen einmal gebündelt, um zu sehen, wie stark die einzelnen Radio-Netzwerke hier in NRW sind. Es führt ganz knapp der öffentlich-rechtliche Rundfunk in NRW:
Folgt mir per RSS, auf Twitter, Facebook oder G+, um über die nächsten Facebook-Charts informiert zu werden.
Ich mache dann mal Fernsehen. Nächste Woche geht es für fast drei Wochen nach München. Ich werde Richard Gutjahr als Gastmoderator bei dem neuen Projekt Rundshow im Bayerischen Fernsehen unterstützen. Das wird aufregend. Aber der Reihe nach.

Wenn ihr am Montag, den 14. Mai, um 23:15 Uhr das Bayerische Fernsehen einschaltet, dann könnt ihr beobachten, wir Richard Gutjahr zur allerersten Rundshow begrüssen wird. Und neben ihm wird eine euch bekannte Mütze stehen. Richard hat mich für die erste Woche als Gastmoderator verpflichtet. Mein erstes Projekt beim Fernsehen und dann sowas! Ich bin neugierig, nervös, voller Ideen und
Die Rundshow ist ein Hybrid-Format. Es soll im Netz wie auch im Fernsehen gleichermaßen funktionieren. Tag für Tag fragen wir uns, was an diesem Tag für unsere Zuschauer am Wichtigsten war. Mit diesen Themen beschäftigen wir uns online und komprimiert dann um 23:15 Uhr im Fernsehen. Der Zuschauer kann einfach zuschauen oder über den Webbrowser oder über die Smartphone-App (“Die Macht”) sich einmischen. Da ich in den letzten Jahren mich schon sehr mit hybriden Sendungen zwischen Radio und Netz beschäftigt habe, freue ich mich, dass mich Richard aus diesem Grund in sein Team geholt hat. Für mich eine tolle Gelegenheit zu lernen, wie so ein Fernsehprojekt überhaupt funktioniert. Ich werde euch auf jeden Fall einen Blick hinter die Kulissen gewähren.
Wenn meine erste Woche rum ist, werden in den nächsten Wochen dann Sascha Lobo (unser Star aus dem Internet) und Sandra Rieß (“Unser Star für Baku”) die Gastmoderation übernehmen. Ob ich Lobo bisdahin von Mütze und Karohemd überzeugen kann?
Wie ich genau zur Rundshow kam und wie ich mich vorbereite, habe ich schon im offiziellen Blog aufgeschrieben. Dort hat Richard auch schon einige Gedanken zu diesem Politainment-Format aufgeschrieben.
Für mich ist das ganze ein tolles Experiment, denn ihr wisst, ich probiere gerne Medien aus. Inge Seibel-Müller hat sich in ihrem Blog mit meinem TV-Ausflug beschäftigt und hat das mit einem Interview verknüpft, welches sie kürzlich mit mir führte und daraus ist irgendwie ein ganzes Portrait entstanden. Hui — vielen Dank!
Schaltet ihr am 14. Mai um 23:15 Uhr ein?
Auf geht es! Heute Morgen haben wir den ersten Schwung Einladungsbestätigungen zur Bloggerlounge für die Nacht der Museen am Samstag im NRW-Forum rausgeschickt. Wer noch nichts von den 100 Fotoreportern zur Nacht der Museen gehört hat, kann das hier bei mir im Blog nachlesen und wer mitmachen möchte, kann das auch hier gleich nachholen. Es folgen ein paar Tipps, für alle, die mitmachen.

Das NRW-Forum (Foto: André Paetzel)
Im Nachgang zum letzten Foto-Twittwoch im NRW-Forum haben wir die Bloggerlounge gestartet, damit diejenigen ihre Akkus aufladen können (sei es die vom Smartphone oder der eigene Körper), die schon viel auf der Nacht der Museen erlebt haben. Viele werden mit ihren Smartphones Fotos im Netz veröffentlichen. Einiges privat und einiges öffentlich. Damit die öffentlichen Fotos auch bei allen ankommen werden wir eine Auswahl auf die Leinwand vor das NRW-Forum projezieren. Die 100 Fotoreporter erhalten zudem freien Eintritt zur Nacht der Museen. Mitmachen kann im Netz aber natürlich jeder.
1. Tipp) Ganz wichtig: Der Hashtag #ndm12!
Wer sich mit Hashtags auskennt, braucht sich nur #ndm12 merken — das haben wir auf dem Twittwoch zum “offiziellen” Hashtag gekürt. Wer sich mit Hashtags nicht auskennt: Das ist eine Art Schlagwort für das Web. Wenn du bei Twitter, Instagram, Pinterest, Tumblr, deinem Blog & co. eine Nachricht oder ein Foto veröffentlichst, dann vergiss bitte nicht, in die Beschreibung #ndm12 zu schreiben. Dann können wir das Foto auch finden, wenn es öffentlich ist. Beispiel: Lautet deine Bildunterschrift “Ein Mann schaut auf ein Gemälde“, dann könnte das sehr lustig sein, aber würde von uns nicht gefunden, da hier weder die Schlagworte Düsseldorf, noch Nacht der Museen, noch Blogger-Fotoreporter erscheinen. Das wäre auch alles sehr umständlich zu tippen. Ich würde die Bildunterschrift so formulieren: “Ein Mann schaut auf ein Gemälde #ndm12.” Das hat noch einen weiteren Vorteil: Sehen deine Twitterfollower diesen Hashtag, erscheint dieser mit einem Link unterlegt. Klicken sie drauf, werden die anderen Tweets angezeigt, die #ndm12 enthalten. Jeder Tweet ist ein Mosaikstein, mit dem sich ein kompletteres Bild vom Event zusammensetzt.
2. Tipp) Ein Board auf Pinterest anlegen!
Anmelderin Sibylle hatte eine tolle Idee. Sie bat mich um eine Einladung zum Bild-Netzwerk Pinterest.com. Sie möchte ihre Fotos von der #ndm12 nicht unbedingt in ihren Profilen oder in ihrem Blog veröffentlichen. Sie möchte lieber über Pinterest Fotos hochladen und ein eigenes Board erstellen, um das getrennt zu haben. Das ist eine schöne Idee. Wer auch eine Einladung zu Pinterest haben möchte, kann sich bei mir melden!
3. Tipp) Fotos mit Snapseed schöner machen.
Schon auf dem iPhone kann man seine Fotos bearbeiten und hochladen. Apps wie Instagram oder Path liefern einfache Fotofilter gleich mit. Am Besten gefällt mir jedoch Snapseed. Immerhin die iPad-App des Jahres im Bereich Fotografie. Aber auch auf dem iPhone macht die App großen Spaß. Einfach das Foto aus der Bibliothek reinladen. Funktion anwenden und abspeichern oder gleich ins Netz laden. Hier habe ich ein Beispiel:

Dieses Foto habe ich mit meinem iPhone geschossen und dann in Snapseed geladen. Ich habe lediglich den Tilt-Shift-Effekt benutzt und schon gibt es dieses Ergebnis — ratet mal, welches Foto ich lieber mag:

Snapseed gibt es im iTunes-Store für 3,99 Euro. Die App gibt es auch für den Mac und für Windows. Android soll folgen.
4. Tipp) Bisher kaum Fotos mit anderen geteilt? Nutzt Instagram!
Vielleicht habt ihr bisher eure Fotos wenn überhaupt direkt auf Facebook und Twitter hochgeladen, möchtet aber zur Nacht der Museen etwas neues ausprobieren, oder ihr möchtet eure Fotos der Öffentlichkeit zeigen, aber eure Accounts privat halten. Dann probiert doch die kostenlose App Instagram aus. Die gibt es für das iPhone und für Android. Kürzlich ist dieses Foto-Netzwerk von Facebook gekauft worden, das hat aber noch keine Auswirkungen. Ihr könnt Fotos öffentlich oder privat hochladen und dort einen eigenen Followerkreis aufbauen. Der kleine Mr. Appletouch hat ein niedliches Video mit ein paar Tipps zu Instagram bei YouTube veröffentlicht.
5. Tipp) Stadtplan & Programm für die Nacht der Museen!
Ach ja, da war doch noch was: Wo ist was? Wer macht alles mit? Was gibt es zu sehen? Einen praktischen Stadtplan, das offizielle Programm und ein paar Service-Hinweise haben wir drüben bei meinem Arbeitgeber Antenne Düsseldorf zusammengestellt — viel Spaß bei der Planung.
Soweit ein paar Tipps rund um unsere Fotoaktion. Wenn es im Laufe der Woche Neuigkeiten gibt, erfahrt ihr es hier im Blog. Euch eine tolle Woche und bis zur Nacht der Museen.
Meine Freunde mögen mich gerade nicht so sehr, weil ich bei Draw Something so ewig Zeit benötige, um ihre Zeichnungen zu erraten. Ich bitte um Verzeihung. Dieser digitale Freizeitstress …
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Vorige Woche ging es für die siebenköpfige Nominierungskommission in Klausur! Für zwei Tage haben wir uns zurückgezogen und die Nominierten des Grimme Online Awards festgelegt. Das ist so, wie früher bei der Schülerzeitung: Zwischendrin hasst man sich dafür, dass das alles so tierisch Zeit aufwendig ist und man fragt sich, warum man so ein ehrenamtliches Projekt eigentlich macht; aber wenn das Ergebnis auf dem Tisch liegt, ist man stolz, glücklich und irgendwie auch um diverse Erkenntnisse reicher.
Das Nominierungsverfahren funktioniert so: Von den ca. 2.000 vorgeschlagenen Webseiten klopft das Grimme-Institut die Formalia ab und es bleiben ungefähr 260 Webseiten übrig. Die werden von jedem Kommissionsmitglied intensiv angeschaut und bewertet. Die ungefähr 50 Webseiten mit den besten Bewertungen werden dann an den zwei Sitzungstagen diskutiert. Es wird wie bei einer Casting-Show verfahren: Wir stimmen für das Weiterkommen der Webseiten und am Ende wird über die Nominierung abgestimmt (deswegen sind wir auch 7 Mitglieder). Mehr als die Hälfte der diskutierten Webseiten wird auch in der Regel nominiert. Ich fand die Diskussionen sehr hilfreich und auch erhellend. Jedes Nominierungskomissionsmitglied hat auch die Möglichkeit in die Liste der 2.000 Webseiten zu schauen und noch Webseiten in die Diskussion zu holen, die nicht innerhalb der Topbewertungen liegen. Das Verfahren habe ich als sehr fair empfunden und es ging stets um eine Sache: Wie steht es um die publizistische Qualität dieser Webseite. So soll es ja auch sein.
Ich würde euch ja gerne verraten, wen wir jetzt nominiert haben. Darf ich aber nicht. Am 8. Mai gibt es die Bekanntgabe in Düsseldorf.
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In dieser Woche hatte mein Smartphone-Reporter-Seminar an der FFH Academy Premiere. Für zwei Tage haben sich acht Radiomacher aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hier in Düsseldorf zusammen mit mir ganz intensiv damit beschäftigt, wie man mit dem Smartphone im multimedialen Einsatz als Reporter glänzen kann.
Auf dem Foto (mehr gibt es in einem Album bei Facebook) seht ihr Marc Wilhelm von HIT RADIO FFH und er stellt die Systemfrage: ”Android oder iPhone – wir überlegen noch.” Tatsächlich kristalierte sich im Laufe der zwei Tage schnell heraus, dass es für das iPhone derzeit einfach die besseren Apps für mobile Journalisten gibt. Aber es gibt auch Grenzen: Der gebaute Beitrag benötigt doch eine gehörige Portion Fingerspitzengefühl und aktuell ist der Griff zum Schnittprogramm auf dem Übertragungslaptop noch schneller.
Ich glaube aber, dass wir beim mobile Reporting noch in der ersten Entwicklungsstufe stehen. In zwei Jahren werden viele Kinderkrankheiten ausgemerzt sein und vor allem im Android-Bereich sehe ich die nächsten großen Entwicklungssprünge. Die Zahl der aktivierten Geräte explodiert gerade und das schafft einen Markt für journalistische Apps.
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Falls ihr euch wundert: Beim “Was mit Medien”-Podcast machen wir gerade eine kleine Frühlingspause.
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Kommentar der Woche: Die Freiheit ist eben kein Give Away. Diesen schönen Kommentar, habe ich tatsächlich in einer Kommentarspalte einer Nachrichtenseite gefunden. Konkret unter Sascha Lobos “Euer Internet ist nur geborgt”. Darin geht es um die Abhängigkeit, in die ich mich begebe, wenn ich bei Diensten wie Facebook, Twitter & Co. veröffentliche. Lobo preist das persönliche Blog auf dem eigenen Server — hier sei die großmöglichste Freiheit gegeben. Im Prinzip hat Lobo recht. Ich finde: Es geht nichts über das eigene Blog. Nur: Die Empfehlungssysteme sozialer Netzwerke sind so selbstreferentiell, dass eigene Blogartikel es heute viel schwerer haben Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie widersprechen auch dem Lesebedürfnis der Internetsurfer. Immer weniger werden Seiten abgesurft oder RSS-Reader gelesen, um neue Artikel zu entdecken. Man lässt sich die Artikel über die Empfehlungssysteme an sich heran tragen. Ich habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht: Es müsste eine unabhängigen Dienst geben, der Aktivitäten von Webseiten mitteilt. Bloginhaber können eine Box in der Sitebar integrieren und Nutzer dieses Dienstes sehen dann in dieser Box, welche Blogs, denen sie folgen, gerade neue Artikel veröffentlicht haben. Mal angenommen ich folge Sascha Lobos Blogs und da er nur alle paar Wochen etwas schreibt, bekomme ich es trotzdem mit, weil Spreeblick eine Box hat, die mir Lobos Artikel anzeigt. Quasi ein viel einfacherer RSS-Reader, der direkt auf Webseiten eingebunden werden kann. Was meint ihr dazu? Könnte das Blogs wieder stärken oder ist das totaler Schwachsinn?
Aus unserem letzten Twittwoch ist eine kleine Nachfolgeveranstaltung entstanden: Zur Nacht der Museen am 28. April in Düsseldorf gibt es die Blogger-Lounge im NRW-Forum.

Wenn sich am Samstag in einer Woche Düsseldorf wieder zu einem riesigen Museum verwandelt, dann werden viele mit ihrem Smartphone Fotos machen und die direkt in die sozialen Netzwerke hochladen.
Damit die ganzen Eindrücke auch sichtbar werden, haben wir auf dem letzten Twittwoch vorgeschlagen, dass möglichst der Hashtag #ndm12 genutzt wird.
Bilder die wir finden, werden wir auch per Storify zusammenstellen und auf einen großen Beamer vor dem NRW-Forum an die Wand werfen. So können die Besucher von draussen sehen, welche Eindrücke andere Besucher öffentlich ins Netz stellen.
Damit das ganze noch mehr Spaß macht, richtet das NRW-Forum eine Blogger-Lounge ein. Jeder Blogger ist eingeladen vorbei zu schauen, um sich selbst und die Akkus seines Smartphones aufzuladen. Alle Infos gibt es auch beim NRW-Forum.
100 Fotoreporter, Blogger oder Heavy-Smartphoneuser können auch direkt in die Blogger-Lounge und erhalten darüber hinaus ein kostenloses Ticket für die Nacht der Museen. Hast du Lust mit zu machen?
André Paetzel und ich werden das Redaktionsteam für den Storfiy-Stream stellen und wir freuen uns, dich in der Blogger-Lounge am 28. April zu sehen.
Hier kannst du dich anmelden – du erhältst dann per E-Mail bescheid:

Heute schreibt man keine Gedichte mehr, sondern offene Briefe. Das hat den Vorteil, dass die Antwort der Gegenseite meist nicht lange auf sich warten lässt. Auch wenn es lästig ist, selbst einen offenen Brief zu schreiben (sollte man mal in der Situation sein, einen schreiben zu müssen). Alexander Svensson hat in seinem Blog deswegen einen Generator für offene Briefe programmiert. In 30 Sekunden ist die Aufgabe erledigt. Herrlich.

Wie geht das eigentlich mit der South by Southwest Interactive? Frau Feli hat in ihrem Blog einen kleinen und feinen “How to get started”-Guide verfasst. Wer im nächsten Jahr auch nach Texas fahren möchte, sollte sich den Text ausdrucken und wahlweise zum Reiseprospekt oder unter das Kopfkissen legen.

Ich bin etwas erschöpft. Mit Begeisterung habe ich die zweite deutsche WIRED-Ausgabe gelesen, die es ab morgen an den Kiosken gibt. Meine Blattkritik gibt es bei Was mit Medien. Die Kurzfassung: Ordentliche Ausgabe Nummer 2, aber es hätte etwas mehr sein können.
Zeit für meinen kleinen Wochenrückblick. Dieses Mal sogar ein Blick auf die letzten drei Wochen.

Instagram: Zum Frühstück verreisen.
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Johannes und André hatten mich wieder zur Moderation des Twittwochs Düsseldorf eingeladen. Am 28. März gab es die fünfte Auflage dieses netten Get-Togethers der regionalen Twitterschaft im NRW-Forum. Es ging um Fotografie und es war ein sehr schöner Abend. Danke für eure netten Kommentare über Twitter. Mit jedem der Gäste (zum Beispiel die Fotografen Michael Dannenmann oder Christian Rolfes) hätte ich noch viel länger reden können und wäre gerne tiefer in ihre Arbeit eingetaucht. Die Stunde könnt ihr gerne nachhören, denn bei Was mit Medien haben wir einen Mitschnitt veröffentlicht.
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Es gibt so Sendungen, da hat man besonders Spaß und denkt gerne zurück: Unser März-Online-Talk bei DRadio Wissen war so eine Sendung. Herr Pähler und ich haben mit unseren Gästen über das vernetzte Auto gesprochen. Ich habe gar kein Auto und interessiere mich auch nicht sonderlich für ein eigenes Auto. Aber ich interessiere mich für Mobilität und wie sich die Autobranche verändert. Wir sprachen mit einem Autoforschungs-Professor, einem Autoblogger, einem Forschungsabtleiungsleiter bei Daimer, jemanden von Google, einer Radiomanagerin und dem Geschäftsführer von einem neuen Carsharingdienst. Die Stunde ging für uns um wie nichts. Abrufbar ist die Sendung zum Beispiel hier.
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Seit drei Wochen bin ich jetzt von meiner kleinen Reise zurück, schon gab es viele spannende Geschichten aus der Internetwelt. Da wird es ja nicht langweilig. Hier eine kleine Linkschleuder aus dem Blog zur Sendung mit dem Internet:
Ich bloggte über …
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Facebook Status-Meldung der Woche: Und dann muss ich mir diesen Monat ja noch Lederhosen kaufen. (Inklusive 19 hitzige Kommentare ob ein Westfalen Lederhosen tragen darf.)
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Am vergangenen Wochenende bin ich endlich auch „physisch“ beim Online Radio Master an der Uni in Halle (Saale) gewesen. Was für ein kleines aber sympathisches Team, welches sich um diesen noch jungen Studiengang kümmert. Im vergangenen Semester habe ich mit Jule Eikmann (Deutschlandradio Kultur) ein feines Seminar für das erste Semester durchgeführt. Wir hatten zahlreiche Online-Treffen und eine Präsenzphase in Berlin und wir haben mit unserem Kurs sehr intensiv über das „Radio der Zukunft“ und die Möglichkeiten individueller oder personalisierter Audiostreams diskutiert. Das hat mir sehr gefallen — ich glaube das hat die Zukunftsvision in Sachen Radio unheimlich geschärft.
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Instagram-Fotos der Woche: “Ob man dem alten Grass hier noch was verschreiben kann?”

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Auf was ich mich freue: Die heiße Phase für die Nominierungen des Grimme Online Awards steht an. Als Teil der Nominierungskommission begutachte ich gerade um die 300 Webseiten und gemeinsam werden wir in der kommenden Woche den Kreis der Nominierten festlegen. Ich komme mir wie auf einer digitalen Schatzsuche vor.

So sieht sie also aus: Die Westküste! Einen Teil meiner Reise habe ich in San Francisco und Umgebung verbracht. Das war eine ganz neue Erfahrung. Frau Feli hat mich ganz toll durch ihre alte Stadt geführt, bevor wir dann jetzt in Austin (Texas) mit Kollegen über die South by Southwest Interactive berichteten. Hier sind Fienes fünf Sightseeing-Tipps für San Francisco.
1.) Grab A Rooftop!
Viele Apartments haben Zugang zu den Dächern. Wer die Wahl zwischen mehreren Übernachtungsmöglichkeiten hat, sollte unbedingt die aussuchen, die auch ein Rooftop bietet. Durch die vielen Hügel gibt es wunderbare Aussichten, die irgendwie immer im Wasser enden. Perfekt zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Nach einem langen Tag mit unendlichen vielen Fußkilometern.

Impression vom Dach unserer Airbnb-WG.

Und noch ein Ausblick.
2.) Frühstück bei Mama’s oder Café Divine
Bei diesem US-Urlaub hat mir vor allem das tägliche Frühstück gefallen. Für San Francisco möchte ich euch zwei Ort empfehlen, die sich für ein ordentliches Frühstück sehr gut eignen. Da gibt es das Mama’s im North Beach (1701 Stockton Street). Jason, unser Vermieter, empfahl uns dieses kleine Frühstückslokal und es war wirklich top, nur: Kommt früh oder spät – zu normalen Frühstückszeiten gibt es eine lange Schlange, die sich um den ganzen Häuserblock ziehen kann. Die Schlange bewegt sich zwar zügig und spricht für das Frühstück, wer aber schnell etwas speisen möchte, wird auf eine harte Geduldsprobe gestellt. Im Netz gibt es auch eine Karte. Gleich nebenan gibt es zum Glück das Café Divine (1600 Stockton Street), welches ebenfalls ein toller Ort für ein tolles Frühstück ist. Hier haben wir direkt einen Platz bekommen und uns über das tolle Gebäude gefreut – es fühlte sich fast wie in Paris an. Im Netz gibt es auch hier eine Karte.
3.) Mit dem Fahrrad durch San Francico
Zum Glück gibt es unendlich viele Fahrradleihmöglichkeiten. Nutzt die! Schnappt euch ein Rad, fahrt die Küste entlang bis zur Golden Gate Bridge und überfahrt sie. Am anderen Ende erwartet euch eine tolle Aussichtsplattform, die einen schönen Blick auf San Francisco ermöglicht. Auch wer Höhenangst hat, kann diese Strecke gut abfahren und sie ist nur mittelmäßig anstrengend. Es reicht völlig, wenn ihr nur einmal über die Strecke radelt, denn am anderen Ende wartet eine Fähre, die euch direkt in den Hafen von San Francisco zurückbringt. Wunderbar. Nehmt euch aber noch etwas mehr Zeit mit und bleibt in dem kleinen Örtchen, von dem die Fähre ablegt. Das ist mein Tipp 4.

4.) Sausolitos
So heißt der kleine Ort am anderen Ende der Golden Gate Bridge. Der fühlt sich gleich so anders an. Süße Häuser, niedliche Straßen, kleine Cafés und völlig überteuerte Preise auf den Immobilienanzeigen. Hier würde ich noch etwas laufen und den Ort auf mich wirken lassen.

5.) Entdeckt Mission!
Ihr solltet auch das Mission-Viertel entdecken. In einigen Bereichen erlebt es einen zweiten Frühling und die Gentrifizierung scheint noch nicht all zu weit fortgeschritten zu sein. Es lohnt sich von der Innenstadt aus, die Valencia entlang zu schlendern.

Einen Stop würde ich bei den Ritual Coffee Roasters (1026 Valencia St (zwischen 21st & Hill St)) einlegen. Die Baristas sind hier noch wirkliche Helden.

Ein altes Kino.

Viracocha (998 Valencia St. (an der 21st St.)): Ein Laden mit Second-Hand-Kleidung, mit Antiquitäten und einem Typen, der einfach auf einem Klavier spielte.

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P.S.: Einen habe ich noch. Ich habe ja noch gar nichts über das Thema Burger geschrieben. IN-N-OUT Burger sind hervorragend und nur noch einmal erwähnt, dass sich einige gerade ärgern, nicht gerade an der 333 Jefferson (zwischen Leavenworth & Jones St.) sein zu können. Beim nächsten Mal möchte ich es unbedingt zu den Burgermeister schaffen.

Noch ein Tipp beim Parken: Es müssen immer die Vorderräder eingeschlagen sein. Die Richtung hängt davon ab, ob ihr in Fahrtrichtung Bergauf oder Bergab parkt. Am Besten einfach auf die anderen Autos achten.

Es gibt noch so viel mehr zu entdecken, aber soweit ein paar erste Tipps von den Dingen, die mir bei meinem ersten Besuch in San Francisco besonders gut gefallen haben.
Jetzt ist die SXSW Interactive ein paar Tage her und ich möchte doch noch ein kleines Fazit ziehen. Warum die Highlight-App zwar faszinierte, aber nicht abhob, warum es kein “nächstes großes Ding” gab und warum die South-by trotzdem eins der besten Events rund um Netzkultur bleibt.
Kurz vor dem Event hatte ich Tech-Journalist und Medienunternehmer Leo Laporte, dessen Podcasts This Week in Tech und This Week in Google ich bewundere, in seinen Studios im Norden von San Francisco besucht. Er hat mir erzählt, dass er nicht nach Texas fahren wolle, weil es dort kaum News aus dem Tech-Business geben würde und das nächste große Ding im Netz dort sowieso nicht mehr zu finden sei. Inzwischen würden alle versuchen, ihre App als das nächste große Ding zu positionieren. “Bei diesem großen Grundrauschen kann sich keine App von der Konkurrenz abheben”, so Laporte. “Selbst Highlight wird es schwer haben.”

Kein großes Werbeding bei der SXSW: Highlight klebt ein Logo auf einen Einkaufswagen und verteilt Wasserflaschen
Und Highlight hatte es schwer! Schon in New York hatte ich die App installiert, um sie zu testen. Ich erwartete nicht, auf Freunde hingewiesen zu werden, war aber gespannt, welche neuen Leute mir Highlight in meiner Umgebung vorstellen würde. So ist mir eine Tech-Journalistin von CNN Money vorgestellt worden (sie sah gut aus, besuchte gerade neben an das Fitnesstudio). Sie war nicht die einzige Kollegin, die mir Highligt vorstellte. Zunächst war ich enttäuscht, denn man will ja nicht immer nur Leute aus dem eigenen Nest kennen lernen (Filterbubble), nur weil man die gleichen journalisten Dinge auf Facebook liked. Ich habe aber festgestellt: Mit den meisten Kontakten hatte ich ganz andere Dinge gemeinsam “geliked”. Tina Feys 30 Rock, Mashable und Mad Men. Verrückt.
Jedes Event hat seinen Zyklus. Auch wenn es jedes Jahr Kritk gibt, glaube ich, dass die SXSW Interactive ihren Zenit noch nicht erreicht hat. Vielleicht entstehen die enttäuschten Stimmen nur, weil die Kritiker mit den falschen Erwartungen nach Texas gefahren sind (oder gleich zu Hause geblieben sind).
Die SXSW wird nur so gut, wie du sie dir zusammenbaust. Denn: SXSW bedeutet nicht, hingehen, zwischen a, b oder c auswählen, beschallen lassen, Getränk gereicht bekommen, quatschen und abends Party. SXSW bedeutet Arbeit. Parallel finden Veranstaltungen im hohen zweistelligen Bereich statt. Abends schmeißt jede Digital- oder Web-Marke eine eigene Party (“Wie ist es bei der Yahoo-Party? … gut, dann gehen wir eben zum Skype-Event” oder “Hast du gehört? Kara Swisher gibt eine eigene Party!”).
Das wirkliche Highlight der SXSW waren für mich in diesem Jahr die Persönlichkeiten. Die Keynote-Sprecher waren durchweg klasse. Wann hat man schon mal die Möglichkeit Ex-US-Vizepräsident Al Gore und Napster-Gründer Sean Parker im Zwigespräch zu erleben? Wann stellt man schon mal fest, dass gerade der Twitter-Gründer spricht, wenn man sich zur Erholung einfach in einen zufällig ausgewählten Saal setzt? Diese Eindrücke sind unbezahlbar. Sie füllen die Schlagzeilen, die man das Jahr über liest, beurteilt und weiter berichtet, nicht nur mit Hintergrund, sondern auch mit Leben.
Die SXSW Interactive ist so groß, dass dem Event die Kritik abperlt, es gebe kaum News und schon gar nicht mehr das nächste große Ding. Die Besucher starten, beobachten und beenden Diskussionen, die sie aus dem Netz kennen, entdecken oder dort fortführen; und die ganze Zeit umweht ihre Nasen ein bisschen Wind, wohin die Reise geht.
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