Morgen um diese Zeit landet der Flieger – es geht wieder nach New York! Nach den spannenden aber auch anstrengenden letzten Monaten freue ich mich extremstens auf einen inspirierenden Tapetenwechsel! Ich werde hier im Blog berichten – nicht zu viel – aber doch oft! Habt ihr vielleicht noch Reisetipps, die ich mit in meinen Koffer packen kann? Vielleicht ein kleines Restaurant, ein nettes Café oder gar was anderes freuen? Ich würde mich über eure Hinweise freuen! (Ich muß noch mein Gehirn in den Manhattan-Modus umstellen, damit wir auch auf jeden Fall morgen Abend zum Lieblings-Italiener kommen.)
HR2 wiederholt Montag um 08:30 Uhr das Feature von Stefan Fries über Digital Natives, indem ich einen kleinen Gastauftritt habe. Die Sendung könnt ihr euch auch schon jetzt auf der HR2-Webseite anhören – zur Sendepremiere im Oktober gab es bereits einen kleinen Beitrag hier im Blog.
Mich beschäftigt gerade das neue Buch von Markus Albers: Meconomy – wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden – und warum wir uns jetzt neu erfinden müssen (Affil.-Link zur Homepage). Einmal, der der Journalist sich mit einer neuen Arbeitsweise beschäftigt, die mir auch nahe steht, sich dabei bei mir aber eher so ergeben hat, als dass ich diese bewußt gewählt habe. Markus Albers beschreib seine Meconomy so:
Wir machen unsere Hobbys zum Beruf und verlegen unseren Lebensmittelpunkt dorthin, wo wir am glücklichsten und produktivsten sind. Wir müssen uns als Marke positionieren, ständig dazulernen und Dinge, die wir nicht gern tun, an Dienstleister in fernen Ländern auslagern. Wir machen uns leichteren Herzens selbstständig, aber vor allem werden wir selbstständiger denken und fühlen. Es wird ein gutes, aufregendes und erfülltes Leben sein, aber nicht jeder wird es führen können. Die Meconomy wird die Gesellschaft in der Mitte spalten.
Es geht natürlich um Kreativ-Arbeit. Was Sascha Lobo und Holm Friebe in Wir nennen es Arbeit mit den Attitüden eines Popstars ausgeführt haben, hat Markus Albers fleißig und ordentlich für gleich- und anders- Denkende/Arbeitende aufgeschrieben. Er droht sogar mit Studien und Fallbeispielen.
Noch spannender wird sein Projekt dadurch, dass er sich mit dem Buchvertrieb auch tatsächlich neu erfindet. Er pfeifft auf einen Verlag. Er pfeifft auf den Buchdruck und die schicken Präsentationsflächen in den Buchhandlungen. Albers bringt seine Meconomy in Eigenregie heraus. Es gibt eine Iphone-App, ein PDF und eine digitale Versiom im Epup-Format. Er wollte nicht warten, bis Monate vergehen und der Verlag sein Buch herausbringt. Albers möchte, dass seine Thesen direkt diskutiert werden.
Ich finde seinen Schritt mutig und toll, bleibe aber auch noch skeptisch: Im Bett mit Notebook lesen? Auf dem kleinen Iphone-Bildschirm? Darüber werde ich mir noch Gedanken machen.
Derweil empfehle ich den Blick auf die offizielle Buchhomepage – das Buch gibt es (in allen Versionen) für 9,99 Euro zu kaufen:
www.meconomy.me (Affil.-Link)
Mein “150 Fragen”-Podcast ist zurück: Nach dem Ende der “150 Fragen in Sachen Podcasting” gibt es jetzt die Fortsetzung – “150 Fragen in Sachen Internet” – das ist mein neuer Podcast für den digitalen Alltag. Dieser Podcast beschäftigt sich mit Werkzeugen, Projekten und Webseiten, die den Alltag erleichtern sollen; sei es beim Lernen, auf der Arbeit oder in der Freizeit.
Viel Spaß beim Hören!

Ich habe ja schon gestern auf meinem Twitter-Account etwas durchblicken lassen: Es gibt ein neues Blog! Es heißt Mind the App! und dreht sich rund um die neue aufregende bunte App-Welt, die uns das Iphone beschert hat. Das Gruppenblog wird von Franziska, Jens, Thomas und mir befüllt.
Wieso, weshalb, warum – das steht im ersten Blogeintrag auf mind-the-app.de!
Hier im Blog habe ich schon länger nichts mehr über meinen Webhosting-Dienst Blogstrasse geschrieben. 2009 sind eine Reihe toller Kunden mit ihren Blogs eingezogen und im Sommer haben wir ein neues Abrechnungsystem eingeführt, mit dem die Kunden Ihre Rechnungen nun auch nachträglich noch einmal abrufen können oder gleich direkt online bezahlen können.
Jetzt im Januar gibt es auch Neuigkeiten:
Ab sofort gibt es neue Telefonnummern für den Support: 0800 / 400 2009 8. Hier nehmen wir rund um die Uhr persönlich das Kundenanliegen entgegen, wenn etwas nicht klappen sollte. Die Nachricht wird dann ggf. direkt an den Kollegen Horn, die Technik oder an mich weitergeleitet. Liebe Kunden: Speichert diese Telefonnummer ab! Mailfreunde können natürlich weiter unter support@blogstrasse.de schreiben.
Für die Blogger unter unseren Webhosting-Mietern: Wordpress 2.9 ist in einer neuen, sicheren Version erscheinen. Unser Tipp: Bitte updatet eure Wordpress-Version. Auf Wunsch übernehmen wir das wie immer gerne – zum Update-Tarif von 10 Euro. Schreibt einfach an support@blogstrasse.de.
Kleiner Hörtipp: Am Samstag (also schon morgen) bin ich bei Jörg Wagner zu Gast. Wir moderieren uns durch das Radio Eins Medienmagazin und machen einen Ausblick auf die Themen, die uns medienjournalistisch im Jahr 2010 erwarten. Ich denke, dass wir auch über diese fürchterliche Tagesschau-App-Diskussion reden werden. Liebe Gebührenzahler in Berlin und Brandenburg: Schaltet bei Interesse Radio Eins am Samstag ab 18 Uhr ein. Neugierige außerhalb des Sendegebiets können via Stream hautnah dabei sein.
Bald kann ein Twitter-Account von mehreren Nutzern gepflegt werden!
Diese überraschende Meldung habe ich heute Nacht in meiner Inbox vorgefunden. Twitter hat für seine Entwickler neue Schnittstellenfunktionen vorgestellt – rund um das Thema “Contributors”. Entwickler sollen ihre Twitter-Programme schon auf die Contributors vorbereiten können. Im Twitter-Blog steht ebenfalls eine Ankündigung, die auch schon von dem US-Blog Mashable aufgegriffen wurde.
Was sind die Contributors?
Wenn hinter einem Account mehrere Personen stecken, müßen die sich bisher einen Zugang (inklusive Zugangsdaten) teilen. Twitter möchte nun “authentischere” Unterhaltungen bei Gruppen-Accounts ermöglichen, in dem diese Twitter-Accounts von mehreren Personen (die ihren eigenen individuellen Twitter-Zugang nuzen) gepflegt werden können. Mehre Twitter-Nutzer werden Contributor (eng. für Mitwirkende / Beitragende) für einen Gruppen-Twitter-Account.
Ein Beispiel: Bei @wasmitmedien könnt ihr nicht sehen, ob Herr Pähler oder ich den jeweiligen Tweet geschrieben haben. Künftig würde in der Infozeile nicht nur das Datum des Tweets stehen, sondern auch der Name des Autors – zum Beispiel @pomadenhengst oder @fiene. Twitter verspricht sich davon persönlichere Dialoge bei Gruppen-Accounts. Aber das ist noch nicht alles.
Warum gibt es die Contributors?
Hauptsächlich entwickelt Twitter diese Funktion für Geschäftskunden. Die Contributors sind eines der ersten Features, die gerade in der Entwicklung sind und sich speziell an Firmen richten. Twitter will auf die Wünsche und Bedürfnisse von Marken / Gruppen / Firmen eingehen, damit die Twitter noch besser nutzen können.
Ob Twitter mit dieser Funktion auch “bezahlte Accounts” für Firmen starten möchte – das ist noch an keiner offiziellen Stelle erwähnt worden. Es kann aber auch genauso gut sein, dass die Contributors für alle nutzbar sind.
Wann starten die Contributors?
Twitter hat gerade mit den Tests rund um die Contributors begonnen. Allerdings sei diese neue Funktion noch lange nicht so ausgereift, dass es auf die Masse losgelassen werden kann, schreibt Entwickler Raffi Krikorian. Außerdem würde man auch noch keine Anfragen annehmen, um am Feature-Test teilnehmen zu können. Es kann also noch ein Weilchen dauern, bis die Contributors in den Twitter-Alltag einziehen werden.

Wir haben heute Abend die Blogger des Jahres verliehen! Hier geht es zum Nachbericht.